Die Warnung an sich selbst kam perfekt an.

Denn vor dem Australian-Open-Auftakt gegen Denis Istomin hatte Roger Federer noch mahnend den Zeigefinger gehoben.

„Der Fokus muss auf den ersten Runden liegen.Ich weiß, was Denis mit Novak Djokovic gemacht hat. Ich habe damals praktisch das ganze Match gesehen und hatte in der Vergangenheit ein paar schwierige Spiele gegen ihn.“ Dieses Mal war es allerdings alles andere als schwierig.

Federer lässt keinen Breakball zu

Im Match gegen den auf Position 101 gerankten Usbeken ließ der Maestro überhaupt nichts anbrennen. Im gesamten Spielverlauf ließ Federer nicht einen Breakball des Außenseiters zu – und holte seinerseits in jedem Satz das eine, entscheidende Break.

Im ersten Durchgang zum 3:1, im zweiten Satz zum 2:1, im dritten Durchgang zum 3:2. Am Ende hieß es nach knapp zwei Stunden Spielzeit 6:3, 6:4, 6:4 für den 37-Jährigen. In der nächsten Runde trifft Roger Federer auf Daniel Evans, der sich im Duell zweier Qualifikanten mit 7:5, 6:1, 7:6 gegen den Japaner Ito durchsetzen konnte.

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