Starke Reaktion des Rekordsiegers!

Das Imperium schlägt zurück. Roger Federer hat sich für seine überraschende Auftaktniederlage gegen Kei Nishikori mit einer beeindruckenden Vorstellung rehabilitiert. Bei seinem zweiten Auftritt in der Londoner O2-Arena fegte der Schweizer mit 6:2, 6:3 über Dominic Thiem hinweg.

Federer in allen Belangen überlegen

Es war ein bitterer Abend für den Niederösterreicher, der heute von Beginn an auf verlorenem Posten stand. Während Federers Spiel sehr ausbalanciert daherkam, leistete sich der Weltranglistenachte zu viele Ungenauigkeiten. Vor allem auf der Vorhandseite war die Streuung enorm.

Der sechsfache Champion nahm die Geschenke dankend an. Nach dem Break zum 2:1 spielte Federer den ersten Satz locker von oben runter. Als Thiem beim Stand von 4:2 auch noch mit einem tiefen Volley im Netz hängen blieb, hatte der „Maestro“ den Durchgang so gut wie in der Tasche.

Fehlerteufel stoppt Thiem 

Es blieb bei dieser Gangart: Federer dominierte, Thiem reagierte. Wenn die Nummer drei der Welt servierte, gab es nichts zu holen für den 25-jährigen Lichtenwörther. Spätestens nach dem Auftaktbreak im zweiten Satz war klar, dass diese Partie schnell vorbei sein würde. Und so kam es auch. Nach 66 Minuten profitierte der Eidgenosse von einem weiteren „Unforced error“ seines überforderten Gegners.

Federer baut damit seine makellose Bilanz im zweiten Gruppenmatch auf 16:0 aus – und spuckt Kevin Anderson in die Suppe.

Durch den Zweisatzsieg des 37-Jährigen ist der Südafrikaner noch nicht fürs Halbfinale qualifiziert. Anderson hatte am Nachmittag Kei Nishikori mit 6:0, 6:1 überrollt. Somit haben alle vier Spieler in der Gruppe „Lleyton Hewitt“ noch die Chance aufs Weiterkommen.

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