Souveräner Erfolg des Schweizers beim „Comeback“.




Vor genau einer Woche feierte Roger Federer seinen 37. Geburtstag. Ausnahmsweise mal nicht auf der Tour, sondern in der ganz eigenen Vorbereitung auf die US Open.

Jetzt kehrte er, knapp fünf Wochen nach seiner Viertelfinal-Niederlage gegen Kevin Anderson in Wimbledon, in den aktiven Tenniszirkus zurück. Und es war zugleich auch eine Rückkehr nach Cincinnati, denn hier stand Federer seit seinem Sieg 2015 nicht mehr auf dem Platz.

Der erste Satz verlief noch etwas holprig. Beim Stand von 1:0 erspielte sich der Deutsche Peter Gojowczyk direkt zwei Breakchancen, konnte aber beide nicht nutzen. Dann holte sich Federer das Break zum 3:2, musste danach aber dennoch ein wenig zittern.

Beim Stand von 5:3 hatte „Gojo“ erneut drei Breakchancen, verwandelte aber wiederum keine davon. Diese vergebenen Chancen des DTB-Profis bescherten dem Maestro letztlich die Satzführung.

Federer ist der Fan-Favorit

Im zweiten Durchgang wurde die Leistung des Schweizers dann eine Nummer besser. Direkt mit dem Break zum 1:0 im Rücken servierte Federer auch deutlich stärker. Die letzten drei Aufschlagspiele des Matches gewann er zu 0, 15 und 0. Am Ende stand ein souveränes 6:4, 6:4 auf der Anzeigetafel.

Der kommende Gegner kommt aus Argentinien. Leonardo Mayer setzte sich nach einer starken Vorstellung mit 7:6, 6:4 gegen Lucas Pouille durch. Dennoch hat Federer natürlich klar die Favoritenrolle inne, was auch eine Umfrage bei Twitter unterstrich. Satte 64 Prozent voteten dafür, dass der Schweizer am Ende des Masters den Siegerpokal in die Höhe streckt.