Über zwei Monate ohne Roger Federer sind eine lange Zeit. Eigentlich eine zu lange Zeit. Doch seine Pause hat Gründe – und er nutzt sie gewissenhaft.

„Sehr glücklich“

Dass der 36-Jährige schon immer einen Blick über den Tenniscourt hinaus geworfen hat, wissen wir seit langem. Der Maestro ist ein Superstar, vor allem auch dank seiner Persönlichkeit. Und der Dinge, die er abseits des Platzes unternimmt.

Während sich die Konkurrenz beim Masters in Monte Carlo um wichtige ATP-Punkte duellierte, ließ Federer nicht etwa zuhause die Beine baumeln. Sondern machte sich auf den Weg nach Afrika, genauer gesagt Sambia.

Mit der Roger-Federer-Foundation unterstützt er dort seit 2011 diverse Projekte. Nun wollte der Schweizer sich zum ersten Mal Eindrücke aus eigener Hand holen, wie seine Entwicklungsprogramme in drei Schulen in der Eastern Province umgesetzt werden. Er postete via Twitter mehrere Bilder und schrieb dazu:

Ich bin sehr glücklich, hier in Sambia mit meiner Foundation tätig zu sein.

Federer trifft Kinder, Eltern, Lehrer

Die Nummer zwei der Welt überlässt nie etwas dem Zufall. Natürlich auch bei dieser Reise nicht. Federer unterhielt sich mit den Kindern, Eltern, Lehrern. Auch der Präsident Sambias, Edgar Lungu, wollte etwas vom Schweizer und seinen Werten erfahren.

Seit mehreren Jahren ist die Roger-Federer-Foundation nun schon in Afrika tätig. Speziell in Sambia gibt es eine Zusammenarbeit mit dem People’s Action Forum. Dieses Programm kümmert sich um 2300 Schulen in 53 verschiedenen Orten. Insgesamt kommen über 220.000 Kinder dadurch in den Genuss einer besseren Schulbildung. Bis Ende 2018 sollte die Investition in die Projekte über fünf Millionen US-Dollar betragen.

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