Roger Federer hat heute in Stuttgart sein Stelldichein gegenüber der PResse gegeben — die gesamte Pressekonferenz gibt es natürlich bei myTennis.

Wie bereits in den letzten beiden Jahren ist Roger Federer wieder das große Zugpferd in Stuttgart — und dieses Jahr steht mit der Nummer eins im Ranking noch ein wenig mehr auf dem Spiel.

„Es ist eine große Freude, wieder hier dabei sein zu dürfen in Stuttgart“, erklärte der Schweizer am Montag. „Ich habe ja hier zwei schöne Jahre eigentlich erlebt, obwohl der Erfolg vielleicht ein wenig ausgeblieben ist – Probleme mit dem Knie, viel Regen hatten wir in dem Jahr 2016 auch und natürlich letztes Jahr die Niederlage gegen Tommy. Mit hat es immer gut gefallen: Sicher ist es noch eine speziellere Situation, weil die Welt-Nummer-Eins natürlich im Raum steht.“




Am Sonntag spielte sich der Schweizer bereits im Vorfeld auf dem Centre Court ein und gab bereits Lob für die Bedingungen beim Mercedes Cup.

„Ich finde auch den Platz in diesem Jahr super, vielleicht noch ein wenig besser als im letzten Jahr. Die Auslosung ist hart, die Leute um mich können alle gut auf Rasen spielen, von dem her habe ich sicher viel, das auf mich zukommt. Aber ich freue mich riesig auf die Woche und freue mich, dass ich hier bin.“

 

 

„Unglaublich“

Großés Gesprächsthema in der Pressekonferenz von Roger Federer war natürlich auch der elften French Open-Sieg von Rafael Nadal — und auch der Schweizer zollte seinem spanischen Dauer-Rivalen und guten Freund den höchsten Respekt für dessen Leistung in Paris.

„Unglaublich, da bleiben nur die Superlativen über. Elf mal überhaupt ein Turnier zu gewinnen ist ja schon fast undenkbar und er macht das nicht locker, aber es sieht schon fast locker aus, wie er das in Paris wieder geschafft hat. Ich habe vom Finale praktisch nichts gesehen, weil ich bin ja angereist, habe mich aufgewärmt und bin dann spielen gegangen. Aber das muss ich auch nicht, um zu wissen, wie stark er ist. Er braucht den elften Sieg eigentlich gar nicht, um das zu beweisen, aber er macht es nochmal mit der Souveränität von einem Champion. Da können wir uns alle nur verneigen und gratulieren — alle Spieler auf der Tour, das ist natürlich klar.“

 

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