Es gibt sie, die Bestmarken, die nie wieder getoppt werden. Eine davon könnte der Maestro in der nächsten Woche in Rotterdam aufstellen.


Verkürzte Pause

Der 20. Grand-Slam-Sieg war das nächste große Karrierehighlight des Roger Federer. Danach wollte der Schweizer eigentlich erst einmal abschalten. Es ging von Melbourne in die Heimat, neue Kraft tranken, dann Ende Februar in Doha wieder auf der Tour durchstarten.

Doch Roger ist heiß. Und die Anreise ist kurz. Daher sagte er nun für das Turnier in Rotterdam zu. Turnierdirektor Richard Krajicek jubelte:

Großartige Nachrichten. Roger Federer kommt zu uns!

Am Morgen nach dem Australian-Open-Finale erreichte Krajicek die erste Nachricht. In der hieß es, dass Federer „vielleicht in Rotterdam spielen“ werde. An diesem Mittwoch dann die endgültige Zusage, am frühen Abend gab Roger sein „Go“.

Federer nur 155 Pünktchen hinter Nadal

Damit kann der Schweizer schon in der kommenden Woche neue Tennis-Geschichte schreiben. In der Weltrangliste liegt er nur 155 Punkte hinter seinem Dauerrivalen und Kumpel Rafael Nadal. Dieser ist derzeit verletzt, wird also keine Punkte einfahren.

Und Federer? Der benötigt den Halbfinaleinzug, um ganz nach oben zu klettern. Und könnte damit Legende Andre Agassi ablösen. Der Amerikaner war 2003 der älteste Spieler, der jemals Weltranglisten-Erster war. Mit 33 Jahren.

Federer ist bereits 36. Doch das hindert den Maestro in keinster Weise am Siegen. Die Konkurrenz in Rotterdam ist mit Alexander Zverev, Jo-Wilfried Tsonga, Stan Wawrinka und vielen weiteren Stars zwar groß, doch alle wissen: Roger ist kaum zu stoppen.

Die Rekord-Weltranglisten-Ersten bei den Herren

1.Schweiz Roger Federer302
2.Vereinigte Staaten Pete Sampras286
3.Tschechoslowakei Ivan Lendl270
4.Vereinigte Staaten Jimmy Connors268
5.Serbien Novak Đoković223
6.Vereinigte Staaten John McEnroe170
7.Spanien Rafael Nadal161
8.Schweden Björn Borg109
9.Vereinigte Staaten Andre Agassi101


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