Ohne Sieg zurück an die Spitze. Der Schweizer kehrt damit auf seiner Couch zurück auf den Tennis-Thron. Nadal zeigt sich genervt.

Thiem sorgt für die Wachablösung

Nur wenige Fans und Experten hatten diesen Ausgang für möglich gehalten. Gefühlt galt Rafael Nadal auf Sand in der aktuellen Verfassung als unschlagbar. Doch Dominic Thiem zeigte nun im Viertelfinale von Madrid auf, dass „Rafa“ auch nur ein Mensch ist.

Nach dem 7:5, 6:3-Erfolg des Österreichers steht auch fest, dass es ab Montag wieder eine neue, alte Nummer eins geben wird: Nämlich Roger Federer. Nadal kann wichtige Punkte nicht verteidigen und fällt damit auf Platz zwei zurück. Der Spanier hat 7950 Punkte auf dem Konto, der Schweizer 8670.

Nadal zeigte sich nach der Niederlage nicht sonderlich angetan vom veralteten Weltranglisten-System:

Du kannst nicht die Nummer eins der Welt sein, wenn du fünf Monate nicht gespielt hast. Natürlich ist es das System. Ich kümmere mich da heute aber nicht mehr genauer drum. Am Ende des Jahres wird abgerechnet.

Die Kritik steht schon seit gewisser Zeit im Raume. Doch Fakt ist: Vorerst führt Roger Federer die Tennis-Welt an. Vielleicht aber nur bis zum Ende der kommenden Woche, denn mit einem Triumph in Rom könnte Nadal wieder nach ganz oben klettern.

Die Rekord-Weltranglisten-Ersten bei den Herren

1.Schweiz Roger Federer308
2.Vereinigte Staaten Pete Sampras286
3.Tschechoslowakei Ivan Lendl270
4.Vereinigte Staaten Jimmy Connors268
5.Serbien Novak Đoković223
6.Spanien Rafael Nadal172
7.Vereinigte Staaten John McEnroe170
8.Schweden Björn Borg109
9.Vereinigte Staaten Andre Agassi101

 


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