„Sascha“ löst seine Pflichtaufgabe souverän.

Das Traum-Finale ist perfekt! Deutschland trifft am Samstagvormittag (ab 9 Uhr MEZ) auf Titelverteidiger Schweiz. Angelique Kerber hatte mit einem starken Auftritt gegen Ashleigh Barty vorgelegt und im Siegerinterview Alexander Zverev in die Pflicht genommen:

Ich hoffe, dass er endlich pünktlicher wird. Ich muss immer auf Sascha warten.

Zverev hört auf „Angie“

Und der ATP-Finals-Sieger war pünktlich. Gegen den überforderten Australier Matthew Ebden setzte sich die deutsche Nummer eins locker mit 6:4, 6:3 durch. Zverev wirkte von Beginn an hochkonzentriert. Mit knallharten Aufschlägen und druckvollem Tennis von der Grundlinie drückte er Ebden an die Wand.

Nach dem Break zum 2:1 ließ sich „Sascha“ den ersten Satz nicht mehr nehmen. Die Nummer vier der Welt war seinem Gegner in fast allen Belangen überlegen, lediglich am Netz wusste Ebden mit einigen Geistesblitzen zu gefallen. Zu wenig! Das musste auch Lleyton Hewitt einsehen, der auf der Tribüne mitfieberte.

Zverev hatte auch im zweiten Durchgang wenig Mühe, seinen Gegner in Schach zu halten. Erneut gelang ihm das Break beim Stand von 2:1, das er problemlos bis zum Matchgewinn transportierte. Einzig die Schuhe spielten dem 21-jährigen Hamburger übel mit, der sich im zweiten Satz mehrfach auf dem Hosenboden wiederfand.

„Sascha“ hat noch eine Rechnung offen

Passiert ist nichts. Zverev ist fit für die Revanche gegen die Schweiz:

Schön, im Finale zu sein. Da wollten wir unbedingt wieder hin.

Im Vorjahr hatten die Deutschen das Endspiel gegen Roger Federer und Belinda Bencic verloren. Diesmal wollen „Sascha“ und „Angie“ den Siegerpokal mit nach Hause nehmen. Es wäre der erste deutsche Sieg bei der inoffiziellen Mixed-WM seit 24 Jahren.

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