Unverhofft kommt oft – Karolina Pliskova schlägt auf Sand wieder groß auf und hat ihre größte Waffe wieder gefunden.

Es hat eine Weile gedauert. Karolina Pliskova kletterte im Sommer des vergangenen Jahres auf den ersten Platz der Weltrangliste – nach ihrem Halbfinal-Einzug in Paris und dem Turniersieg in Eastbourne stand die Tschechin in der Nähe der Spitze der Weltrangliste. Ausgerechnet nach ihrer Zweitrunden-Niederlage gegen Magdalena Rybarikova in Wimbledon setzte sich die 26-Jährige an #1 der WTA.

Aber ihr wichtigstes Werkzeug ging der neuen Weltranglisten-1. langsam abhanden: Der Aufschlag sackte in der Qualität, aber auch in der Quote langsam etwas ab.

Rhythmus wiedergefunden

Nach ihrem Viertelfinal-Aus bei den US Open gegen CoCo Vandeweghe geriet die Tschechin etwas ins Schwimmen – Ende 2017 kam noch das Halbfinale in Singapur, aber über das Viertelfinale ging es 2018 nicht hinaus: Bis Stuttgart. Pliskova hatte nicht nur den Schlüssel zu einem neuen Porsche gefunden, sondern auch die den Schlüssel zu ihrem Aufschlag wiedergefunden.

„Ich hatte auch das Gefühl (dass seit den US Open) ein paar Probleme da waren – also sind wir da alles auf einer Wellenlänge. Die Prozentzahl war nicht so hoch, ich habe nicht so viele freie Punkte bekommen. Ich musste einfach meinen Rhythmus wiederfinden und in den beiden Wochen vor Stuttgart habe ich dann nach jeder Trainingseinheit Aufschläge gemacht – und das habe ich sonst nicht.“

Pliskova führt wieder im Ranking der meisten Asse auf der WTA-Tour, direkt vor ihrer guten Freundin und Doppelpartnerin in Rom und Madrid: Julia Goerges.

Das komplette Interview mit der Ukrainerin könnt ihr euch auf der myTennis-App durchlesen.

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