Mit einem furiosen Auftritt im Endspiel der French Open haben Nicolas Mahut und Pierre-Hugues Herbert in Paris für Freudensprünge gesorgt.

Mate Pavic und Oliver Marach haben in der Saison 2018 bisher famose Leistungen gezeigt und sich zu Beginn des Jahres den Titel bei den Australian Open gesichert – doch in Paris mussten sich der Österreicher und der Kroate Pierre-Hugues Herbert und Nicolas Mahut mit 2:6 6:7(4) geschlagen geben.

Für Mahut und Herbert ist es der dritte gemeinsame Titel – und der erste bei den French Open.

Herbert und Mahut beißen sich durch

Während der erste Durchgang eine klare Sache für die beiden Lokalmatadoren war, mussten die beiden Franzosen im zweiten Satz noch bis zum Ende zittern. Mahut musste mit Breakvorsprung seinen Aufschlag abgeben und der klare Vorteil war vorerst weg. Im Tie-Break konnte sich der 36-Jährige und der 27-Jährige dann allerdings doch noch durchsetzen – Herbert verwandelte ganz sicher mit einem Vorhand-Volley beim ersten Matchball zum Heimsieg.

Mahuts Sohn stiehlt die Show

Heimlicher Star des Finales war allerdings Nicolas Mahuts Sohn Nathaniel, den es am Schluss kaum noch auf den Stühlen hielt. Nach dem Matchende rannte der Sechsjährige dann auf den Platz in die Arme seines Papas und forderte sowohl Herbert als auch den Vater zum Dance-Battle auf dem Chatrier. Das sind die Szenen, die einen Slam am Ende ausmachen.