Der französische Tennisverband hat heute seine Wildcards für 2017 benannt. Maria Sharapova ging dabei leer aus.

Es war mit die letzte heiß herbeigesehnte Entscheidung vor den French Open und dabei kam es doch im Endeffekt zu einer faustdicken Überraschung.

Im Vorfeld war vielerorts zumindest davon ausgegangen worden, dass Maria Sharapova mindestens eine Wild Card in die Qualifikation für die French Open erhalten würde. Allerdings fiel der Name der Name der Russin weder zu Beginn bei den Hauptfeld Wild Cards noch bei der Qualifikation.

Das Turnier wird somit 2017 ohne die 30-Jährige stattfinden, die vor wenigen Wochen von einer 15-monatigen Sperre wegen Benutzung des Medikaments Meldonium in Stuttgart zurückgekehrt war.

Der Präsident der FFT Giudicelli gestand Sharapova zwar ihre zwei errungenen French Open-Titel ohne Einwände zu, aber nach der 15-monatigen Sperre sah er es nicht als sinnvoll an, der Russin eine Wild Card zu geben.

Für Sharapova sollte der Abend noch eine weitere Wendung zu ihren Ungunsten nehmen: In Rom musste die Russin verletzt im dritten Satz gegen Mirjana Lucic-Baroni aufgeben. Damit wird Sharapova bis Birmingham im Juni nicht mehr im Einsatz sein.

Auch keine Wildcard für Haas

Ebenfalls um eine Wildcard gebeten hatte Tommy Haas, der momentan auf seiner Abschiedstour unterwegs ist. Der 39-Jährige konnte sein Protected Ranking wegen einer Kalenderverschiebung in diesem Jahr nur noch für die Woche der Qualifikation in Paris nutzen und bat daher die französische Federation darum, ihn ein Ticket fü+rs Hauptfeld für seine letzten French Open auszustellen.

Allerdings wurde ihm diese verwährt. Ob Haas sich nun dazu entscheidet in der Qualifikation anzutreten oder nicht – vor einer Woche neigte er eher zu einem „Nein“ – ist noch unklar.

Wir hoffen, euch darüber morgen nähere Informationen bringen zu können.


Hast du das Hawk-Eye? Erkenne jetzt die Profispieler an ihrer Jubel-Faust!