Im Stile eines großen Champions.

Ein Blick in die Augen sagt mehr als tausend Worte. Andy Murray schämte sich seiner Tränen nicht. Nach seinem emotionalen Erstrundenaus bei den Australian Open öffnete der Brite sein großes Herz:

Ich habe heute noch mal alles gegeben. Wenn das jetzt wirklich mein letztes Match hier war, ist es unglaublich, so aufzuhören.

Murray bewegt die Herzen

Es war ein ergreifender Moment, der bei den Tennisfans weltweit eine riesige Sympathiewelle auslöste. Murray wurde bei seinem letzten Auftritt in Melbourne unter tosendem Applaus verabschiedet. Gegen den starken Spanier Roberto Bautista Agut hätte er einen 0:2-Satzrückstand beinahe noch umgedreht, ehe im fünften Durchgang die Kraftreserven zur Neige gingen.

Die Befürchtungen, Murray würde nach einer Niederlage seine Karriere umgehend beenden, sollten sich glücklicherweise nicht bewahrheiten. Ganz im Gegenteil. Der ehemalige Weltranglistenerste ließ sich sogar ein Hintertürchen offen, noch mal zum „Happy Slam“ zurückzukehren:

Vielleicht sehe ich euch sogar alle wieder. Wenn ich noch mal zurückkommen wollte, wäre jedoch eine große Operation notwendig, und man wüsste dennoch nicht, ob das reichen würde.

Federer und Co. verneigen sich

Es wäre zu schön, um wahr zu sein. Bis zu seinem Heimturnier in Wimbledon will sich der dreifache Grand-Slam-Sieger aber mindestens quälen.

Um danke zu sagen, ist es allerdings nie zu früh. Roger Federer, Rafael Nadal und viele weitere Kollegen huldigten Murray im Anschluss per Videobotschaft. Auch Bautista Agut würdigte Sir Andy mit tollen Worten:

Ich möchte ihm für all das gratulieren, was er für den Tennissport getan hat.

Dem können wir nur beipflichten. Danke, „Braveheart“ Andy Murray!

Tennis-Point.de