Den Namen Amanda Anisimova sollte man sich merken!



Mit drei Jahren stand sie bereits auf dem Court

Es gibt einen neuen leuchtenden Stern am Tennis-Himmel – und der trägt den Namen Amanda Anisimova. Die US-Amerikanerin mit russischen Wurzeln feierte erst im August ihren 17. Geburtstag und gehört jetzt schon zu den 100 besten Tennisspielerinnen dieser Welt. Nachdem sie am vergangenen Wochenende das Finale in Hiroshima erreicht hatte (und dort gegen Su-Wei Hsieh unterlegen war), machte sie in der WTA-Weltrangliste einen Sprung um 39 Plätze auf Rang 95!

Wirft man einen Blick auf die bisherige Entwicklung von Anisimova, darf man davon ausgehen, dass sie noch lange nicht am Ende ihrer Träume angelangt ist. Bereits im Alter von drei Jahren hielt sie erstmals einen Tennisschläger in der Hand und arbeitete sich in den folgenden Jahren Schritt für Schritt über Juniorenwettbewerbe an die Elite heran. Der größte Erfolg des Teenagers aus New Jersey: Im September 2017 gewann sie die Junioren-Auflage der US Open.

Anisimova ist kein One-Hit-Wonder

Dieser Titel war die Krönung eines besonderen Jahres, in dem Anisimova auch ihr erstes und bis dato letztes ITF-Turnier in Sacramento gewinnen konnte. Doch auch im Rahmen der WTA-Tour machte sie bereits auf sich aufmerksam. Im März 2018 kämpfte sich die damals noch 16-Jährige bis ins Achtelfinale von Indian Wells vor, schlug unter anderem Petra Kvitova glatt in zwei Sätzen.

Um ein Haar wäre ihr in Hiroshima zuletzt ein unglaublicher Durchmarsch gelungen. Die US-Amerikanerin blieb nicht nur in ihren drei Qualifikationsspielen ohne Satzverlust, sondern auch in den darauf folgenden vier Hauptfeld-Matches, ehe sie im Finale von Hsieh gestoppt werden konnte. Nach diesem Triumphzug ist Amanda Anisimova nun die jüngste Spielerin in den Top 100.