Der Titelverteidiger scheitert am topgesetzten Japaner. 




Gojowczyk kann nicht nachlegen

Viel härter hätte ihn die Auslosung nicht erwischen können. Einen Tag nach seinem furiosen Dreisatzsieg gegen Rückkehrer Jo-Wilfried Tsonga musste Peter Gojowczyk erneut gegen einen Spieler von Weltklasseformat ran: Kei Nishikori. Diesmal allerdings ohne Happy End. Der Titelverteidiger verlor seine Achtelfinalpartie trotz ansprechender Leistung mit 6:7 (4), 3:6.

Dass der formstarke Japaner im Moment eine andere Hausnummer als Tsonga ist, musste „Gojo“ früh erkennen. In den langen Ballwechseln war der US-Open-Halbfinalist kaum zu knacken. Von einer eindeutigen Angelegenheit konnte dennoch keine Rede sein. Gojowczyk spielte im ersten Durchgang lange auf Augenhöhe, erst im Tiebreak konnte sich Nishikori entscheidend absetzen.

Nishikori zieht im zweiten Satz die Zügel an

Wie schmerzhaft der Satzverlust aus Sicht des DTB-Profis war, wurde erst mit leichter Verzögerung deutlich. Gojowczyk verlor zweimal in Folge seinen Aufschlag, während die Nummer zwölf der Welt an Sicherheit gewann. Der Lauf der Dinge war nicht mehr zu stoppen. Nach einer Stunde und 34 Minuten verwertete Nishikori gleich seine erste Chance zum Sieg.

Im Viertelfinale trifft die Nummer eins der Setzliste auf den Gewinner des Matches zwischen Ugo Humbert und Nikoloz Basilashvili.

 

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