Hoher Rückstand im finalen Tiebreak.




Ein Duell auf Augenhöhe wurde erwartet. Es entwickelte sich ein über zweieinhalbstündiger Krimi. Peter Gojowczyk und Marton Fucsovics lieferten sich einen starken Fight beim Masters.

Im ersten Satz zeigte der DTB-Profi eine (nerven-)starke Vorstellung. Beim Stand von 1:2 musste „Gojo“ gleich vier Breakbälle abwehren, um das 2:2 zu schaffen. Direkt im Anschluss schaffte er das Break zum 3:2 – und servierte in der Folge stark durch. Mit dem zweiten Satzball machte er das 6:4 perfekt.

Gojowczyk bewahrt die Nerven

Der Start in den zweiten Durchgang misslang dann allerdings. Ehe sich Gojowczyk versah, stand es bereits 3:0 für den Ungarn. Doch Fucsovics wog sich scheinbar zu sicher, denn kurz darauf hatte der Deutsche beim 3:3 den Ausgleich geschafft. Bis zum 6:6 blieb alles in der Reihe, der Tiebreak musste entscheiden. Hier setzte sich Fucsovics dann deutlich mit 7:3 durch.

Im entscheidenen dritten Satz hatten beide Akteure bis zum 4:4 überhaupt keine Probleme, um ihren Aufschlag jeweils durchzubringen. Sie mussten nicht ein einziges Mal über Einstand gehen. Dann hatte Gojowczyk allerdings seine liebe Mühe und Not, musste insgesamt drei Breakbälle abwehren. Der Deutsche rettete sich in den Tiebreak, wirkte beim 1:4 aber wie ein taumelnder Boxer.

Den Niederschlag verhinderte er allerdings mit einer großartigen Moral. Aus dem 1:4 ein 4:4 erkämpft und wenig später tatsächlich zum 6:4, 6:7, 7:6-Sieg vollendet. In der dritten Runde trifft „Gojo“  auf den Sieger der Partie Dominic Thiem gegen Matthew Ebden.

 

Tennis-Point.de