Das hatte sich die Nummer eins der Welt ganz sicher anders vorgestellt. Andy Murray verlor √ľberraschend fr√ľh beim¬†Masters in Monte Carlo.

Gegen¬†Albert Ramos-Vinolas setzte es ein √ľberraschendes 6:2, 2:6, 5:7.


Spanier mit wahnsinniger Aufholjagd

 

Ein doppeltes Comeback, mit dem in dieser Form definitiv nicht gerechnet werden konnte. Nach Satzr√ľckstand zur√ľckgefightet, nach einem 0:4 im dritten Satz zur√ľckgekommen. Gegen die Nummer eins der Welt! Was f√ľr eine Leistung des 27-j√§hrigen Spaniers, der damit den gr√∂√üten Sieg seiner Karriere feierte.

Im ersten Durchgang verlief alles wie erwartet. Zumindest insofern, dass Murray sich deutlich durchsetzte. Vor allem deshalb, weil Ramos-Vinolas √ľberhaupt gar nicht zu seinem Service fand. Vier Aufschlagspiele, vier kassierte Breaks. Dann nutzten auch die zwei eigenen Breaks nichts, am Ende stand ein deutliches 2:6 auf der Anzeigetafel.

Ein v√∂llig anderes Bild pr√§sentierte sich den Zuschauern im F√ľrstentum dann im zweiten Satz. Der Spanier servierte gleich dreimal zu Null durch, sicherte sich zudem wieder zwei Breaks zum 2:1 sowie 5:2. Die logische Konsequenz: Der Satzausgleich.

https://twitter.com/doublefault28/status/855025516742672384

Der dritte Durchgang musste also die Entscheidung bringen. Und schien dies auch ziemlich schnell zu machen. 1:0 Murray, 2:0 Murray, 3:0 Murray, 4:0 Murray. Wer zu diesem Zeitpunkt noch einen geringeren Geldbetrag auf den Spanier gesetzt hat, der d√ľrfte sich jetzt diebisch freuen. Nur vier Aufschlagspiele sp√§ter hie√ü es n√§mlich 4:4. Als Ramos-Vinolas dann auch noch das Break zum 6:5 schaffte, war die Sensation zum Greifen nahe. Den ersten Matchball wehrte Murray noch mit einem beherzten Netzangriff ab, im Gegenzug sicherte sich der auf Weltranglistenposition 24 beheimatete Linksh√§nder aber ebenfalls mit einem Vorsto√ü ans Netz seinen zweiten Matchball – und verwandelte diesen.

Murray¬†schon gegen M√ľller mit Problemen

W√§hrend der Jubel des Spaniers riesengro√ü war und er sich zurecht vom monegassischen Publikum feiern lie√ü, verlie√ü ein ziemlich entt√§uschter Andy Murray bereits den Platz. Nicht nur diese 2:32 Stunden gegen den Spanier frustrierten ihn, auch in der Runde zuvor zeigte der Schotte gegen Gilles M√ľller keine besonders souver√§ne Leistung.

Damit ist die nächste große Sensation perfekt, nachdem Jan-Lennard Struff am Mittwochabend den Bulgaren Grigor Dimitrov aus dem Turnier warf.

https://twitter.com/TennisTV/status/854757065570402304

 

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