Der Schweizer strebt seine Titelverteidigung in Halle an.




„Ich bin glücklich hier zu sein und das ich das Match gewinnen konnte.“, zeigte sich Roger Federer nach seinem ersten Match bei den Gerry Weber Open 2018 zufrieden. Nur etwas mehr als eine Stunde hatte er für seinen 6:3, 6:4-Sieg über Aljaz Bedene gebraucht. Der Rekordsieger dieses ATP-Turniers strebt in diesem Jahr seinen zehnten Titel in Halle an.

Bedene ständig unter Druck

Aljaz Bedene bekam sofort zu spüren, was es heißt gegen Roger Federer auf Rasen zu spielen. Nicht, dass es bei ihrem bisher einzigen Match zuvor (Australian Open 2018) einfacher für den Slowenen gewesen wäre. Aber auf dem grünen Gras legt der Schweizer noch mal eine Schippe drauf. Von Anfang an setzte Federer seinen acht Jahre jüngeren Gegner unter Druck, ließ ihm keine Chance in den eigenen Rhythmus zu finden. Zwar wehrte sich Bedene heldenhaft, musste aber beim fünften Breakball gegen sich das Spiel abgeben.


Dieser Vorsprung reichte dem Titelverteidiger der Gerry Weber Open, um sich den ersten Satz nach 37 Minuten unter den Nagel zu reißen. Gefordert wurde Roger Federer dabei eher wenig.

Ein Break genügt Federer

Der zweite Satz gestaltete sich deutlich ausgeglichener. Auch weil Aljaz Bedene sein eigenes Spiel nun besser aufziehen konnte. Aber eines blieb gleich, bei Roger Federers Aufschlägen war für den Slowenen nichts zu holen. Der Schweizer cruiste durch seine Servicegames und konnte entspannt auf seine Chance warten.

 


 

Die kam kurz vor dem regulären Ende des zweiten Satzes. Mit einem Break zu 15 holte sich der 36-Jährige den nötigen Vorsprung und servierte nach knapp einer Stunde und 15 Minuten zum Matchsieg aus. In der nächsten Runde trifft Federer auf Benoit Paire aus Frankreich. Paire hatte sich mit 7:5, 7:6 gegen den Amerikaner Steve Johnson durchgesetzt.

 

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