Es war Mayers letzter Auftritt in Halle Westfalen.




Florian Mayer hat bei den Gerry Weber Open sein letztes Match bestritten. Der 34-Jährige unterlag Andreas Seppi mit 2:6, 4:6. Der Deutsche, der nach dieser Saison vom Profisport zurücktreten wird, hatte im gesamten Match wenig Chancen gegen den Italiener. Mit dem Ausscheiden des Bayreuthers ist auch der letzte Deutsche vor dem Viertelfinale aus dem Turnier gegangen. Das gab es seit 1996 nicht mehr.

Mayer erlebt Fehlstart

Die ersten sieben Punkte des Matches liefen ganz nach Florian Mayers Geschmack. Den eigenen Aufschlag brachte der 34-Jährige souverän durch und holt sich auch die ersten drei Punkte von Andreas Seppis Servicegame. Ein Break und das ganze Match hätte für den Sieger von 2016 gut starten können. Doch es kam anders. Seppi wehrte alle drei Breakbälle ab und glich zum 1:1 aus.

 


Von da an lief der Durchgang komplett in die Richtung des Italieners. Als hätte Flo Mayer auf einmal völlig das Tennis spielen verlernt, machte der Deutsche einen Fehler nach dem anderen. Das Selbstverständnis mit dem er zwei Jahre zuvor zum Titel kam, war komplett weg. Seppi wiederum spielte seine Linie gekonnt und sicher zur 6:2-Führung runter.

Seppi zu stabil

Deutlich ausgeglichener gestaltete sich der zweite Satz. Mayer wollte bei seiner letzten Teilnahme in Halle, eine bessere Figur machen als in Satz eins. Das gelang dem gebürtigen Bayreuther auch zu Beginn ganz gut. Die Sicherheit kam zurück und der Deutsche konnte sein Spiellevel deutlich heben.

 


Davon unbeeindruckt zeigte sich Andreas Seppi, der weiterhin äußerst präzise die Bälle verteilte und keine Anzeichen eines Einbrechens zeigte. Beim 3-beide bekam die Nummer 50 der Welt dann seine Chancen und konnte sich erneut den Aufschlag von Florian Mayer holen. Dieses Break reichte dem Italiener, um nach knapp über einer Stunde ins Viertelfinale der Gerry Weber Open zu kommen. Dort trifft er auf den Kroaten Borna Coric.

 

 

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