Da musste selbst sein Gegner Richard Gasquet schmunzeln.

Es gibt Schläge im Tennis, von denen dir jeder Trainer sofort abraten würde. Denn, die funktionieren ja eh nicht. Aber Tennis wäre auch nicht Tennis, wenn es nicht immer auch diese Momente gäbe, in denen sie doch klappen. So ging es Kyle Edmund im Halbfinale von Marrakesch gegen Richard Gasquet. Eigentlich schon unlösbar in die Defensive gedrängt, packt der Brite einen ganz feinen Schlag aus.

Edmund mit Gefühl und Übersicht

Im zweiten Satz bei 3-beide hat Richard Gasquet Aufschlag. Den zimmert der Franzose auch ganz ordentlich ins Eck und setzt nach dem Return von Edmund zu einem schönen Stop an. Den erläuft der Brite aber noch und kann damit Gasquet zu einem etwas unangenehmen Lob zwingen. Den meistert der 31-Jährige und sollte seinen acht Jahre jüngeren Gegner damit eigentlich ausgehebelt haben. Eigentlich, denn der greift nun ganz tief in die Trickkiste und erzaubert sich den Punkt mit einem squashartigen Rückhand-Slice-Volley den Punkt. Da konnte auch Richard Gasquet nur anerkennend schmunzeln. Kyle Edmund gewann das Match mit 6:3, 6:4.

 

 

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