Roger Federer gewinnt nach leichten Startschwierigkeiten locker und im Schnelldurchgang gegen Filip Krajinovic aus Serbien mit 6:2, 6:1.


Nach Break und Rebreak zu Beginn zeigt der Schweizer keine Schwäche mehr

Für einige wenige Augenblicke sah es so aus, als können Krajinovic eventuell ein echter Test für Federer werden. Nach einem Break zum 2:0 durch den Weltranglistenersten schaffte der Überraschungs-Finalist des letztjährigen Masters-Turnier von Paris prompt das Rebreak. Ab da regierte dann aber praktisch durchgehend nur noch „King Roger“. Federer gelang es viel besser als noch gegen Delbonis, sein aggressives Grundlinienspiel möglichst fehlerfrei zu halten. Fast immer direkt an der Grundlinie operierend, überforderte er Filip Krajinovic immer wieder mit seinem Spielwitz. Wenn Federer nicht selbst punktete, drängte er den  28. der Welt ständig in prekäre Situationen, in denen dem mittlerweile in Monte Carlo residierenden  Schützling von Petar Popovic dann gezwungenermaßen viele Fehler unterliefen.

Federer braucht nur knapp 59 Minuten für den Sieg

Der erste Satz ging folgerichtig mit 6:2 an dem Maestro und auch in Satz zwei ließ sich Federer das Heft nicht mehr aus der Hand nehmen. Mit einer 3:0 Führung sorgte er sofort für klare Verhältnisse,  bevor  Filip Krajinovic zu seinem ersten Spielgewinn seit dem zwischenzeitlichen 2:2 in Satz eins kam. Es sollte auch sein letzter bleiben. Mehr und mehr wurde deutlich, dass  Krajinovic heute Federer nicht mehr in Gefahr bringen würde. Der zog zum 5:1 davon und holte sich im Anschluss bei eigenem Aufschlag drei Matchbälle in Folge. Direkt den ersten nutzte der Schweizer mit einem seiner vielen guten ersten Aufschläge zum 6:2, 6:1 Erfolg. Das Match dauerte insgesamt nur knapp unter einer Stunde.

Chardy als nächster Gegner

Roger Federer hat damit einen weiteren Schritt in Richtung der Verteidigung seiner ersten Weltranglistenposition gemacht. Um Konkurrent Rafa Nadal (Spanien) auf Distanz zu halten, muss er in Indian Wells mindestens das Halbfinale erreichen. In der Runde der letzten sechzehn Spieler trifft er nun auf den Franzosen Jeremy Chardy. Der hatte zuvor im ersten Herren-Match des Tages  seinen Landsmann Adrian Mannarino mit 7:5, 4:6, 6:1 besiegt.

Wie gut kennst du die Tennis-Plätze der Welt? Finde es in unserem Quiz heraus!