Mit überzeugenden Leistungen haben sich Roger Federer und Stan Wawrinka ins Finale von Indian Wells gespielt.

Weder Roger Federer noch Stan Wawrinka haben im Halbfinale von Indian Wells viele Kräfte liegen lassen. Mit starken Vorstellungen haben sich die beiden Favoriten aufs Finale in der Wüste Südwestkaliforniens den Einzug ins Endspiel gesichert.

Im ersten Halbfinale des Tages gewann Wawrinka in etwas mehr als einer Stunde gegen Carreno Busta. Federer zog in ähnlichem Tempo an Jack Sock vorbei und benötigte 74 Minuten.

Wawrinka schlägt sich in Form

Im Gegensatz zu den beiden letzten Matches ließ der dreifache Grand Slam Sieger am heutigen Samstag nie einen Zweifel daran aufkommen, ob er noch eine Runde weiter kommt oder nicht. Der 31-Jährige ließ über die gesamte Partie keinen einzigen Breakball zu und machte im ersten Satz genau zur richtigen Zeit am Ende das Break.

Im zweiten Durchgang war die Angelegenheit dann sogar noch klarer. Der Schweizer nahm Carreno Busta gleich zwei Mal den Aufschlag ab und zog nach einer Stunde und sechs Minuten mit 6:3 6:2 zum ersten Mal in seiner Karriere ins Finale von Indian Wells ein.

Federer skrupellos

Wie schon bereits im Achtelfinale gegen Rafael Nadal zeigte sich Federer in blendender Verfassung und ließ Jack Sock im ersten Satz kaum Zeit, um mit seiner Vorhand Druck aufzubauen. Der Australian Open Champion dominierte die Ballwechsel von der Grundlinie, konnte oft nur über seinen eigenen ersten Aufschlag punkte holen, während der Schweizer immer wieder die Bälle des US-Amerikaners im Aufsteigen nahm und damit unwahrscheinlich viel Druck ausübte. Nach 21 Minuten gewann der 35-Jährige den ersten Durchgang mit 6:1.

Den zweiten Satz konnte Sock enger gestalten und war viel stärker über den eigenen Aufschlag als im ersten Durchgang. Das Match fand seine Entscheidung im Tie-Break; in dem fand Sock den besseren Start und lag nach einem Vorhand-Fehler von Federer mit dem Mini-Break 2-1 vorne. Allerdings meinte es die Netzkante dann nicht gut mit einer Vorhand des 24-Jährigen und beim Seitenwechsel stand es 3-3.

Nach zwei Rückhandfehlern Socks zog Federer auf 6-4 davon und verwandelte nach einer Stunden und 14 Minuten seinen ersten Matchball. Für Federer ist es der siebte Final-Einzug in Indian Wells – morgen könnte er mit dem fünften Titel den Titelrekord in der Wüste aufstellen. 6:1 7:6(4) – 27 Winner zu nur 14 unerzwungenen Fehlern lautete die starke Bilanz für den 35-Jährigen.

Das Head 2 Head zwischen Wawrinka und Federer geht mit 19-3 eindeutig an Federer, allerdings hat Wawrinka das bislang einzige Finale zwischen den beiden Eidgenossen in Monte Carlo 2014 gewonnen. 

Eine längere Vorschau auf das Finale könnt ihr bei uns morgen tagsüber lesen!

Roger Federer

 

 

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