Bei Dominic Thiem war es leider sogar ein Stolpern im Wortsinn. Aber auch viele andere gesetzte Spielerinnen und Spieler schaffen es nicht in Runde vier.

Der √Ėsterreicher Dominic Thiem konnte einem wirklich leid tun. In seiner Partie gegen Pablo Cuevas sah er bis kurz vor Ende des ersten Satzes¬† wie der bessere Spieler aus. Dann knickte er ungl√ľcklich mit dem rechten Kn√∂chel um. Das machte den trotzdem noch folgenden Satzgewinn zur Makulatur. Thiem konnte nicht mehr mit vollem Einsatz spielen, der zweite Satz ging verloren, im dritten musste er schlie√ülich aufgeben. Einfach Pech.

ATP Indian Wells: Diverse Gesetzte streichen die Segel

Nicht nur Pech, sondern auch nicht genug abgerufene Leistung muss man anderen Gesetzen Spielern in dieser Runde attestieren.¬† In sechs weiteren Herren-Matches mit Beteiligung von Spielern mit Setzung, verlor gleich dreimal der gesetzte bzw. h√∂her gesetzte Spieler die Partie. Adrian Mannarino (20) schaffte auch im vierten Anlauf keinen Sieg gegen seinen Landsmann Jeremy Chardy. Borna Coric¬† lie√ü Roberto Bautista Agut (14) mit 6:1, 6:3 kaum eine Chance. Au√üerdem zeigte Heyon Chung (23) einem Tomas Berdych (12), den viele schon wieder auf dem R√ľckweg in die Top-10 sahen, beim 6:4, 6:4 seine Grenzen auf. Ein weiterer junger Spieler war zwar nicht gegen einen Gesetzten, aber einen sehr arrivierten Gegner erfolgreich. Taylor Fritz (USA), der im letzten Jahr in seiner Entwicklung eher zu stagnieren schien, nutzte die Chance, die ihm sein Sieg √ľber Andrey Rublev in der zweiten Runde geboten hat, aus. Er steht nach einem 4:6, 6:2, 7:6 (1) √ľber Fernando Verdasco im Achtelfinale.

WTA Indian Wells: Svitolina als prominentestes „Opfer“

Auch bei den Damen ist der Status als niedrig gesetzte Spielerin in Indian Wells weiter so gar keine Garantie auf das Weiterkommen. Prominentestes „Opfer“ dieser Entwicklung war gestern die an Nummer vier gesetzte Elina Svitolina (Ukraine), die gegen Carla Suarez Navarro¬† mit 7:5 und 6:3 verlor. Aber auch Julia G√∂rges (12) und Sloane Stephens (13) mussten im Vorfeld des alles √ľberstrahlenden „Sister-Acts“ zwischen den Williams Schwestern bittere Niederlagen einstecken. G√∂rges kam gegen Anastasija Sevastova (Lettland) nie richtig ins Spiel. Sloane Stephens verpasste gegen Daria Kasatkina die Chance, sich endg√ľltig aus der Ergebnis-Krise zu spielen. Caroline Wozniacki (2) √ľberstand dagegen einen dritten Satz gegen Aliaksandra Sasnovich. Die D√§nin h√§lt damit weiter die Chance auf ein „Traum-Finale“ zwischen ihr und Simona Halep, ihrer Vorg√§ngerin und Nachfolgerin als Nummer eins, offen.

 

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