Österreichs Youngster erklärt seinen durchgedrehten Freudentanz.

Dieses Video ist seit gestern bei den Tennisfans in aller Munde: Mega-Urschrei, Trikot zerfetzt und den breitbeinigen Ronaldo-Sprung on top. Was Jurij Rodionov nach seinem Erstrundensieg beim ATP-Challenger in Bratislava abzog, sorgte im Netz für mächtigen Wirbel.

Ronaldo-Jubel spaltet die Gemüter

Die Meinungen gingen weit auseinander: Während einige über den irren Jubel herzlich lachen konnten, waren andere von der vermeintlichen Arroganz des jungen Österreichers peinlich berührt.

Rodionov hatte sich nach drei umkämpften Sätzen und der Abwehr von zwei Matchbällen gegen den Weißrussen Uladzimir Ignatik durchgesetzt. Ein Gegner, dem der 19-Jährige alles andere als freundschaftlich verbunden ist, wie er nach dem Match auf seiner Facebook-Seite verdeutlichte:

Ignatik und ich kennen uns zwar schon lange, gut verstanden haben wir uns aber nie. Auf dem Platz herrscht immer eine besondere Rivalität.

Rodionov: „Es kochte in mir“

Und was führte letztlich zum Ausraster?

Zu der sowieso aufgeheizten Stimmung kamen noch mehrere äußerst knappe Schiedsrichterentscheidungen. Nachdem er mir den Handshake verweigert hat, obwohl ich zweimal am Netz auf ihn gewartet habe, kochte es in mir. Als Reaktion darauf machte ich den Jubel mit Pose.

Dass er mit der Aktion deutlich übers Ziel hinausgeschossen war, sah Rodionov allerdings ein:

Im Nachhinein und vor allem isoliert betrachtet, war es wohl zu viel des Guten, geschah aber aus der reinen Emotion heraus.

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