Wer Judy Murray sieht, der sieht (fast) immer eine lächelnde Frau.

Überaus freundlich, für jeden Smalltalk zu haben. Die 59-Jährige wirkt entspannt.

Und der Erfolg gibt ihr natürlich Recht. Ihre beiden Söhne schafften es jeweils an die Spitze des Welttennis: Andy im Einzel, Jamie im Doppel. Besonders dank der Unterstützung der Mama in jungen Jahren.

Auch deshalb forderte Judy Murray im Gespräch beim DTB-Tenniskongress selbstbewusst: „Wir brauchen noch mehr Frauen im (Profi-)Tennis. Das tut dem Sport gut. Es könnte vielleicht sogar 50/50 sein.“

Mauresmo als Paradebeispiel

Das beste Beispiel hierfür war auch in diesem Fall wieder ihr Sohn Andy. Der arbeitete vom Frühjahr 2014 bis Mai 2016 mit Amelie Mauresmo zusammen. Die Französin ist bekanntermaßen eine Ex-Weltklasse-Spielerin und weiß daher, wovon sie spricht. Und hat nun mit Lucas Pouille einen neuen Schützling auf der ATP-Tour gefunden.

Mit Blick auf Comebacker Andy erklärte Judy: „Es ist schwierig zu sagen, was zu erwarten ist. Andy hat viele Monate in der Reha verbracht, jetzt erst zwei Matches absolviert. Was ich aber versprechen kann: Er wird alles geben.“

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