Wo Yevgeny auftauchte, war auch immer Musik im Spiel. Seine sportlichen Leistungen waren grandios und unbestritten. Manche Verbindungen aber nicht.

Gold bei Olympia als Highlight

Der heute 44 Jahre alt werdende Kafelnikov verteilte seine großen Triumphe scheinbar wohl überlegt auf die Karriere. Mit 18 wurde er Profi, mit 22 holte er sich seinen ersten Titel. In Paris gewann er die French Open durch einen packenden Finalsieg gegen Michael Stich.

Drei Jahre später dann durfte der Russe bei den Australian Open jubeln. Im Endspiel bezwang Kafelnikov den Schweden Thomas Enqvist in vier Sätzen.

Und 2000 ließ er dann den ganz großen Triumph folgen. Wieder gegen einen Deutschen, dieses Mal gegen Tommy Haas im Finale der Olympischen Spiele von Sydney. Kafelnikov triumphierte mit 7:6, 3:6, 6:2, 4:6, 6:3. Einer der vielen Krimis in der tollen Karriere des Geburtstagskindes.

Teils dubiose Ergebnisse hingegen sorgten für negative Schlagzeilen. Zum Beispiel verlor Kafelnikov gegen die krassen Außenseiter Fernando Vicente und Hugo Armando zwei Matches so deutlich, dass auf Grund der hohen Wettquoten und auffälligen Mustern Beziehungen zur Wettmafia vermutet wurden.

Dennoch: Alles Gute, Yevgeny Kafelnikov.

Die Karrierebilanz des Yevgeny Kafelnikov

  • 609:306-Siege
  • 26 Karrieretitel
  • 2 Grand-Slam-Triumphe
  • Erster russischer Grand-Slam-Sieger im Herreneinzel
  • 5 Wochen als Nummer eins
  • 23.883.797 Mio US-Dollar Preisgeld

https://twitter.com/KYevgeni/status/947071309464424448


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