Was Gael Monfils und Corentin Moutet beim ATP-Turnier von Quito mit ihrem Service fabrizierten, lässt sich kaum alleine mit der Höhenlage erklären.

Quito, die Hauptstadt von Ecuador, liegt ganze 2850 meter über dem Meeresspiegel. Was aufgrund des niedrigeren Luftdrucks durchaus zu sehr speziellen Bedingungen führt, was den Flug des Balles und sein Absprungverhalten angeht.  Alles nicht nur etwas weiter und höher. Bisher ist immer ein Profi mit diesen Umständen am besten zurecht gekommen. Victor Estrella Burgos aus der dominikanischen Republik hat bisher alle drei Austragungen des 250er Turniers für sich entscheiden können.


Monfils mit Service knapp vor die Bande

Weniger gut scheint Gael Monfils die Höhenluft zu tun. Nicht nur, dass er sein Viertelfinale gegen Thiago Monteiro aus Brasilien in drei Sätzen mit 4:6, 6:2 und 4:6 abgeben musste.  der 43. der Weltrangliste, eigentlich eher bekannt für spektakuläre Punktgewinne, leistete sich einen Aufschlagfehler der besonders krassen Art. Allerdings wäre der Ball, der in Quito kurz vor der hinteren Werbebande landete, wohl auch auf Meereshöhe kaum im Aufschlagfeld gelandet.

Schlimmer geht immer

Einen drauf legte an diesem Viertelfinal-Tag allerdings noch sein französischer Landsmann Corentin Moutet. Das erst 18-jährige Talent traf  gegen den Slovaken Andrej Martin einen Aufschlag so „gut“, dass der Ball sich gleich komplett vom Center-Court in Quito verabschiedete.

Der „spektakuläre“ Fehlschlag scheint den jungen Franzosen Nerven gekostet zu haben. Im ersten Satz gelang ihm in Anschluss danach kein Spielgewinn mehr und auch insgesamt musste er sich Martin mit 3:6, 4:6 beugen.

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