Damit war zu rechnen. Zwei DTB-Profis scheiden beim Masters zum Auftakt aus. Ordentliche Leistungen, aber nichts Zählbares.

Nummer 16 immer einen Tick wacher

Die Aufgabe von Peter Gojowczyk hatte es allerdings auch mehr als in sich. Es ging gegen einen Spanier, was auf Sand ohnehin schon immer eine Ansage ist. Und mit Roberto Bautista Agut wartete niemand geringeres als die Nummer 16 der Welt.

„Gojo“ erwischte einen Auftakt nach Maß, nahm seinem Kontrahenten direkt zum 1:0 den Aufschlag ab. Doch Bautista Agut schlug umgehend mit dem Rebreak zurück. Dann blieb bis zum 5:4 für den Spanier alles in der Reihe, ehe er im entscheidenden Moment ein zweites Mal zuschlug und das Break zum 6:4 holte.

Auch zu Beginn des zweiten Durchgangs hatte Gojowczyk die Chance auf ein schnelles Break, ließ allerdings zwei Breakchancen liegen. Das sollte sich rächen, denn der Deutsche verlor zum 2:4 den Aufschlag. Die Vorentscheidung, denn in der Folge servierte der Spanier zweimal locker zum 6:4, 6:3 durch.

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Mayer verpasst deutsches Duell

Mit Florian Mayer stand noch ein zweiter Deutscher am Montag auf dem Court. Als Lucky Loser in das Hauptfeld gerutscht, rechnete sich „Flo“ gegen Gilles Müller durchaus etwas aus. Der Luxemburger ist zwar die Nummer 28 der Welt, aber auf Sand kein Gigant.

Im ersten Satz musste Mayer einen frühen Aufschlagverlust zum 0:2 hinnehmen, schaffte aber direkt das Rebreak. Bis zum 5:6 aus der Sicht des Deutschen blieb alles in der Reihe, ehe Müller mit dem zweiten Break den ersten Satz beendete.

Im zweiten Durchgang war es dann Mayer, der das frühe Break zum 1:0 holte, aber auch direkt das Rebreak kassierte. Wieder blieb bis zum Ende des Satzes alles offen, ehe Müller dem DTB-Profi den Service erneute abnahm zum 7:5, 6:4. Damit verpasste Florian Mayer ein Zweitrundenduell mit Alexander Zverev.


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