„Angie“ hat sich mit tollen Leistungen wieder in die absolute Weltspitze gespielt. Jetzt das Kompliment von einem, der sie schon einmal dorthin brachte.


Kerber und Beltz – das passte

Australian-Open-Triumph. Der erste deutsche Grand-Slam-Sieg nach 17 Jahren. Titel in New York. Nummer eins. Die Liaison von Angelique Kerber und ihrem Ex-Trainer Torben Beltz wurde 2016 bis auf die Spitze getrieben. Ein Traumduo. Doch 2017 ging es bergab, letztlich gingen die Beiden getrennte Wege.

Dennoch ist die Meinung von- und übereinander weiterhin mehr als positiv. Die Spielerin lobte den Ex-Coach zuletzt immer wieder und sprach von einer „großartigen gemeinsamen Zeit“. Diese Worte gab Beltz nun im Gespräch mit dem „Hamburger Abendblatt“ zurück:

Angie ist deutlich reifer geworden. Man hat es an ihrer Reaktion gesehen, wie sie die Halbfinalniederlage in Melbourne gegen Simona Halep kommentiert hat. Wenn sie so spielt wie in den ersten Wochen dieser Saison, dann kann sie jedes Turnier gewinnen.

In Runde 2 gegen den Ex

Das bekam Beltz in Melbourne am eigenen Leib zu spüren. Inzwischen trainert er die Kroatin Donna Vekic – und diese wurde von Kerber in der zweiten Runde der Australian Open mit 6:4, 6:1 vom Platz gefegt.

Auch dank des (wieder) druckvollen Spiels, das die aktuelle Nummer neun der Welt mit dem neuen Coach Wim Fissette entwickelt hat. Beltz lobt auch diesen:

Wim ist ein hervorragender Trainer. Man sieht, dass die beiden in der Vorbereitung viel gearbeitet haben. Der Aufschlag ist stabiler, sie spielt mit viel Druck von der Grundlinie.

Toll Worte, toller Trainer, dieser Torben Beltz.


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