Es war ein hartes Stück Arbeit, ehe nach über zweieinhalb Stunden Spielzeit gejubelt werden durfte. „Angie“ biss sich förmlich in das Match hinein.

Kerber schwächelt beim Auftakt

Im ersten Durchgang war bis zum 3:3 alles in der Reihe, ehe die Rumänin Begu in der entscheidenen Phase eiskalt zur Stelle war. Break zum 4:3, glattes Aufschlagspiel zu Null, nächstes Break zum 6:3 hinterher. Kerber fand in diesen Momenten überhaupt nicht zu ihrem Aufschlag.

Und so ging es auch zu Beginn des zweiten Satzes weiter. Zwar holte sich die DTB-Akteurin diesmal selber ein Break zum 1:0, musste aber direkt im Anschluss den dritten Aufschlagverlust in Serie hinnehmen. Doch Kerber blieb dran und nahm Begu erneut den Service zum 2:1 ab. Bis zum 5:4 hielt die Deutsche die Führung, dann musste sie wiederum ein Break hinnehmen. „Angie“ zeigte sich aber kaum geschockt von der vergebenen Chance, schüttelte sich einmal kurz und holte sich die kommenden beiden Spiele zum Satzausgleich.

Überraschende Gegnerin in der kommenden Runde

Auch im dritten Durchgang gelang Kerber die 1:0-Führung mit einem Break. Dieses Mal setzte es beim 3:3 den Ausgleich, alles war wieder offen. Es war eine zähe Partie zwischen der Nummer 12 und der Nummer 41 der Welt, die auch durch viele leichte Fehler geprägt wurde. Die spielentscheidene Pointe schien „Angie“ dann beim 4:4 gesetzt zu haben, als sie ihren dritten Breakball zum 5:4 verwandeln konnte. Doch Begu schlug – wie schon im Satz zuvor – mit dem Rücken zur Wand zum 5:5 zurück. Genauso wie im Satz zuvor war dann aber wieder Angelique Kerber zur Stelle, um mit zwei Spielen in Serie das 3:6, 7:5, 7:5 perfekt zu machen.

Die Gegnerin im Achtelfinale heißt nicht wie erwartet Karolina Pliskova, sondern Maria Sakkari. Die Griechin siegte nach einem ebenfalls harten Fight mit 3:6, 6:3, 7:5 und sorgte damit gegen die Nummer fünf der Weltrangliste für eine große Überraschung.


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