Das ist dann wohl mal ein Mega-Lauf. Zwölf Spiele, zwölf Siege. Perfekter könnte das Jahr 2018 für Angelique Kerber nicht laufen.


„Angie“ macht mit Maria kurzen Prozess

Es war das mit Spannung erwartete Duell zweier Spielerinnen, die jeweils für viele Wochen die Tennis-Welt angeführt hatten. Dass es am Ende nach nur 64 Minuten 6:1, 6:3 für die DTB-Spielerin wird heißen können, damit hatten wohl nur die Wenigsten gerechnet. Kerber zeigte sich natürlich nach dem Match mehr als zufrieden:

Ich wusste, dass es ein schweres Spiel wird gegen Maria. Ich bin so froh, dass wir 2018 haben und nicht mehr 2017.

In diesem Jahr scheint plötzlich wieder alles gut zu werden. Der Wechsel zum neuen Trainer Wim Fissette hat neue Impulse gegeben, wenn auch Kerber noch im On-Court-Interview feststellte:

Auch mit Torben habe ich sehr große Erfolge gefeiert.

Doch das ist nun Geschichte – und genau diese will „Angie“ neu schreiben.

Kerber klare Favoritin im Achtelfinale

Den nächsten Schritt kann sie dann am Montag nehmen. Es geht überraschenderweise gegen die Taiwanesin Su-Hei Hsieh, die in der dritten Runde Agnieszka Radwanska mit 6:2, 7:5 besiegte. Kerber ist gegen die Nummer 88 der Welt klar in der Favoritenrolle.

Und neben dem Grand-Slam-Pokal winkt noch eine weitere Belohnung, die sich die Deutsche bereits mit dem Einzug ins Halbfinale abholen könnte. Gewinnt Angelique Kerber nämlich noch zwei Spiele, dann steht sie wieder unter den besten zehn Tennisspielerinnen der Welt. Eine Aussicht, die sich durchaus lohnenswert anhört.


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