Klare Worte der 30-Jährigen.

So deutlich äußert sich Angelique Kerber eher selten, wenn es um ihre Tenniskolleginnen geht. Aber bei diesem speziellen Thema nimmt die DTB-Spielerin kein Blatt vor den Mund. Kerber sagte gegenüber dem „Focus“:

Das war nie ein Thema für mich. Weil ich keine Benachteiligung erfahren habe als Frau.

Sie könne den ganzen Aufruhr auch nicht wirklich nachvollziehen:

Diese Geschichte rund um Serena und diesen Zwischenfall im Finale hat Dimensionen angenommen, die ich nicht mehr verstanden habe.

Kerber sieht keinen Unterschied

Damit spricht „Angie“ vielen Tennisfans aus der Seele. Ob ein Schiedsrichter oder eine Schiedsrichterin ihr Spiel leite, sei Kerber vollkommen egal:

Das macht für mich keinen Unterschied. Es war ja auch vor diesen US Open nie ein Problem im ganzen Profi-Tennis. Wer hat da überhaupt drüber nachgedacht vor dem New Yorker Finale?

Tatsächlich nur die Wenigsten. Und Angelique Kerber tut auch gut daran, eher über das für sie am Montag beginnende Saisonfinale in Singapur nachzudenken.

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