Es soll einfach nicht sein: Angelique Kerber hat auch das sechste Match in Folge gegen Elina Svitolina verloren – und damit das Halbfinale in Rom verpasst.

4:2 aus der Hand gegeben

Ansprechende Leistung, bitteres Resultat – Mit 4:6 und 4:6 musste sich Angelique Kerber im Viertelfinale des WTA-Premier-5-Turniers von Rom erneut ihrer Angstgegnerin Elina Svitolina geschlagen geben.

Bitter deshalb, weil „Angie“ im ersten Satz auf der Siegerstraße schien. Der starke Auftritt gegen Maria Sakkari, bei dem die ehemalige Weltranglisten-Erste im Achtelfinale nur zwei Spiele abgab, wirkte zunächst positiv nach. Bis zum 3:2 war alles in der Reihe, dann holte sich Kerber das erste Break.

Die Ukrainierin schlug allerdings direkt zum 3:4 zurück. Ihr Coach Andrew Battles sagte nach dem Rebreak:

Mach es zu einem Sandplatzmatch. Mehr auf Rückhand Kerber.

Und diese Taktik schien aufzugehen. Die beiden Spielerinnen schickten sich ansehnlich über den Platz, allerdings immer mehr mit Vorteilen für Svitolina. Diese glich zum 4:4 aus, schaffte direkt ein weiteres Break zum 5:4 und machte den 6:4-Satzgewinn perfekt.

Breakfestival

Irgendwie schien die Deutsche das Gefühl beim eigenen Service verloren zu haben. In der Folge ging nämlich in den Aufschlagspielen rein gar nichts mehr. Break Svitolina, Break Kerber, Break Svitolina, Break Kerber, Break Svitolina – „Angie“ gab damit fünfmal in Serie ihren Aufschlag aus der Hand. Danach ließ die DTB-Spielerin zwei Möglichkeiten zum 3:3-Ausgleich aus – und wurde bestraft. Am Ende hieß es 6:4, 6:4 für Svitolina.

Die Ukrainerin ist damit die erste Halbfinalistin in Rom. Sie trifft in der Vorschlussrunde auf die Siegerin des Duells zwischen Caroline Wozniacki und Anett Kontaveit (ca. 16.30 Uhr).

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