Das hatte sich „Kohli“ sicher anders vorgestellt. Im Achtelfinale hatte er gegen den Japaner nicht den Hauch einer Chance.

Nur knapp eine Stunde

Zack, zack, zack – da war die Partie auch schon wieder gelaufen. Der ehemalige und potentiell bald-wieder-Top-Ten-Spieler Kei Nishikori ließ Philipp Kohlschreiber kaum einen Moment zum Atmen.

Der erste Durchgang dauerte nicht einmal eine halbe Stunde. Nishikori bestimmte von Beginn an die Ballwechsel und gab das Tempo vor. Einzig zum 1:1 konnte der „Kohli“ seinen Aufschlag durchbringen, danach kassierte er gleich zwei Breaks nacheinander zum 1:3 und 1:5.

Zverev ist weiter

Im zweiten Satz verlief die Partie ähnlich. Beim Stand von 1:0 konnte sich der DTB-Profi immerhin mal zwei Breakbälle erspielen, aber keinen davon verwandeln. Beim 2:2 war es dann soweit, Kohlschreiber kassierte erneut ein Break. Wenig später war das Match gelaufen, Nishikori gewann mit 6:1, 6:2.

Zuvor schaffte Alexander Zverev seinen elften Sieg in Serie. Er besiegte Kyle Edmund, die Nummer 19 der Welt, mit 6:3, 7:6. Der Tiebreak des zweiten Satzes war ein echter Krimi, ging mit 13:11 an den Deutschen. Zverev kann damit weiter von seinem zweiten Masters-Titel innerhalb einer Woche träumen.

Die Viertelfinal-Partien im Überblick

Rafael Nadal (SPA) – Fabio Fognini (ITA

Kei Nishikori (JAP) – Novak Djokovic (SRB)

Pablo Carreno Busta (SPA) – Marin Cilic (CRO)

Alexander Zverev (GER) – David Goffin (BEL)


Wie gut kennst du die Tennisplätze der Welt? Finde es in unserem Quiz heraus!