Nach dem Davis-Cup-Marathon schien die Auftakthürde eigentlich sehr machbar zu sein. Doch „Kohli“ bricht nach Führung plötzlich ein.

Beginn ganz locker

Im ersten Durchgang sah gegen den 33-jährigen Lokalmatador Lamine Ouahab noch alles locker leicht aus für den DTB-Profi. Kohlschreiber hatte beim eigenen Aufschlag keinerlei Probleme, servierte direkt zweimal zu Null durch, gab in vier Aufschlagspielen nur drei Punkte ab. Und schaffte selber gleich zwei Breaks zum 4:2 und 6:2. Eine lockere Auftakthürde – so schien es zumindest.

In Satz zwei klappt nichts

Doch diese Rechnung hatte „Kohli“ ohne die Nummer 617 der Welt gemacht. Ouahab spielte im zweiten Durchgang völlig befreit auf, hatte nichts mehr zu verlieren. Bei Kohlschreiber hingegen funktionierte hingegen gar nichts mehr. So hieß es nach nur 23 Minuten 0:6 aus der Sicht des Deutschen. Die Höchststrafe.

Zu Beginn des des dritten Durchgangs besann sich die Nummer 34 der Welt dann wieder auf die eigenen Stärken. Zumindest vorerst. Kohlschreiber legte schnell zum 3:0 vor und stand beim 5:2 eigentlich schon mit eineinhalb Beinen in der nächsten Runde.

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Doch Ouahab gab erneut nicht auf und schaffte tatsächlich noch den Ausgleich zum 5:5. Es ging in den Tiebreak. Hier spielte sich der Marokkaner in einen Rausch, führte schnell mit 6:1 und siegte letztlich völlig überraschend mit 2:6, 6:0, 7:6.


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