Philipp Kohlschreiber steht nach seinem Auftaktsieg in Madrid in der zweiten Runde – und muss sich noch weiter auf Spanien einstellen.

„Es war eine tricky Aufgabe – ich wusste, dass mein Gegner vielleicht nicht der beste Sandplatzspieler ist und auch in letzter Zeit nicht so viel gewonnen hat. Keiner verliert gerne, deswegen wusste ich, dass es schwer wird“, so der 34-Jährige im Anschluss an sein Auftaktmatch in der spanischen Hauptstadt.

Nach seiner Finalniederlage gegen Alexander Zverev in München hatte Kohlschreiber nicht viel Zeit, um sich in Madrid auf die komplett anderen Bedinungen einzustellen. Nur weil es wie Sand aussieht, heißt es noch lange nicht, dass es auch der gleiche Sand ist.

„München-Sand ist nicht Madrid-Sand“

„Dem Fan und Zuschauer muss man da wirklich erklären, dass hier die Bedingungen nicht nur ein bißchen anders sind. Die Plätze sind unglaublich schnell hier, es fliegt noch einmal viel mehr hier. Heute waren es noch einmal vier-fünf Grad mehr. Es wird noch einmal schneller. München-Sand ist nicht gleich Madrid-Sand. Deswegen bin ich da sehr froh.“

In der nächsten Runde, die bereits am morgigen Mittwoch stattfindet, trifft Kohlschreiber auf Roberto Bautista Agut.

„Ich glaube, dass mein Tennis gut war, sicherlich in der kurzen Zeit habe ich auch noch nicht richtig die Bespannhärte gefunden – die Beine, die Knochen merkt man sicher ein wenig aus der letzten Woche. Aber das ist natürlich ein Luxusproblem. Heute habe ich mich gut durchgekämpft und deswegen bin ich da sehr happy.“

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