Es war ein Kraftakt. Über zweieinhalb Stunden benötigte der Routinier, um einen aufstrebenden Russen in Rotterdam zu bezwingen.

„Kohli“ kämpft sich immer wieder zurück

Der erste Durchgang wurde zu einer schnellen Angelegenheit und dauerte nur knapp eine halbe Stunde. Der 21-jährige Karen Khachanov holte sich ein Break zum 3:1 und musste in seinen fünf Aufschlagspielen nicht einmal über Einstand gehen. So gelang Khachanov ein souveränes 6:3.

„Kohli“ erholte sich von dem Satzrückstand allerdings relativ schnell und sicherte sich seinerseits im zweiten Durchgang das Break zum 3:1. Khachanov schlug direkt mit dem Rebreak zurück. Als Kohlschreiber dann zum 4:5 seinen Aufschlag abgab, sah es nach der Niederlage aus. Doch der DTB-Profi kämpfte sich in das Match zurück und schaffte den 5:5-Ausgleich. Kurz darauf ging es in den Tiebreak, den sich der 34-Jährige glatt mit 7:1 sicherte.

Match im Doppel-Tiebreak entschieden

Auch im dritten Satz sah es so aus, als könnte Khachanov mit einem Break zum 4:2 die Vorentscheidung geschafft haben. Doch erneut gelang Kohlschreiber das Comeback, beim 4:4 war wieder alles in der Reihe. Und erneut musste der Tiebreak die Entscheidung bringen. Khachanov sicherte sich ein Mini-Break zum 2:0, Kohlschreiber holte sich die Führung beim 4:5. Wieder legte Khachanov zum 5:4 vor, ehe „Kohli“ mit drei Punkten in Serie den Einzug in das Achtelfinale perfekt machte.

Dort könnte die derzeit wohl schwierigste Aufgabe im Welt-Tennis warten. Sollte Roger Federer sein Auftaktmatch – wie zu erwarten ist – gegen den Qualifikanten Ruben Bemelmans gewinnen, dann kommt es zum Aufeinandertreffen der beiden Oldies.


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