Der vierte Sieg in Serie. Für die junge Deutsche läuft es bei den Regenspielen in der Schweiz ausgezeichnet. Jetzt wartet eine Lokalmatadorin.

Viele Breaks

Es war ein Duell zweier Qualifikantinnen. Beide hatten nicht nur ihre zwei Quali-Matches überstanden, sondern auch die erste Runde mit guten Leistungen. Aber sowohl Korpatsch als auch die Liechtensteinerin Kathinka von Deichmann profitierten von der Aufgabe der jeweiligen Gegnerin – hatten zu dem Zeitpunkt aber immerhin bereits eine Satzführung in der Tasche.

Nun kam es also zum direkten Aufeinandertreffen. Hier zeigte sich die Deutsche anfangs ein wenig verunsichert, kassierte direkt ein Break zum 0:1 und lag auch beim 1:3 noch hinten. Dann breakte sich Korpatsch zurück und schaffte den 3:3-Ausgleich. Von da an hatten beide Spielerinnen extreme Probleme mit dem eigenen Service, insgesamt gingen fünf der letzten sieben Aufschlagspiele des ersten Durchgangs verloren. Bei von Deichmann war das ein wenig überraschend, brachte sie doch hervorragende 87 Prozent des ersten Aufschlags ins Ziel. Allerdings häufig ohne großen Druck. So ging es in den Tiebreak – und diesen entschied die 22-jährige Deutsche nach starker Leistung mit 7:2 für sich.

Korpatsch nun gegen Schweizerin

Auch der zweite Durchgang war gesäumt von vielen Breaks. Dieses Mal waren es fünf der ersten sieben Aufschlagspiele, die verloren gingen. Korpatsch ließ sich zweimal breaken, von Deichmann gar dreimal. Das machte den finalen Unterschied, denn nach knapp zwei Stunden Spielzeit verwandelte die Deutsche ihren zweiten Matchball zum Einzug in das Viertelfinale.

Hier geht es nun gegen eine Lokalmatadorin. Stefanie Vögele setzte sich etwas überraschend gegen die Französin Alize Cornet – Nummer sechs der Setzliste – durch, gewann nach einem Krimi mit 2:6, 7:5, 6:3.


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