Endlich durfte sie ran. Und wie. Die junge Deutsche zeigte auch im dritten Auftritt in der Schweiz eine gelungene Vorstellung.

Korpatsch macht wenig Fehler

Nach der erfolgreich √ľberstandenen Qualifikation – mit einem Sieg gegen DTB-Kollegin Antonia Lottner – meinte es die Auslosung eigentlich nicht gut mit der 22-J√§hrigen. In der ersten Runde ging es n√§mlich gegen die Nummer eins der Setzliste.

Doch Korpatsch zeigte sich davon und vom Namen der Gegnerin wenig beeindruckt. Es ging gegen die Französin Kiki Mladenovic, ihres Zeichens eine starke Spielerin auf Sand, die zum Beispiel bei den French Open im vergangenen Jahr das Viertelfinale erreichte.

Doch die Deutsche lie√ü sich sowohl davon als auch von einem etwas holprigen ersten Aufschlagspiel nicht beirren. Nach der Abwehr eines Breakballs servierte Korpatsch gut, musste bis zum 6:5 nicht mehr √ľber Einstand gehen. Dann hatte sie beim Service von Mladenovic gleich zwei Satzb√§lle, lie√ü diese allerdings vorerst ungenutzt. Es ging in den Tiebreak – und hier holte sich Tamara mit einem 7:5 die Satzf√ľhrung.

Achtelfinal-Gegnerin mit ähnlichem Turnierverlauf

Im zweiten Satz machte sie anfangs genau dort weiter. Eine schnelle 2:0-F√ľhrung konnte „Kiki“ zwar kurzzeitig zum 2:2 ausgleich, doch wieder holte sich Korpatsch ein Break. Beim eigenen Aufschlag hatte sie dann das 40:15 bereits auf dem Schl√§ger, ehe Mladenovic ein Handzeichen gab. Der R√ľcken zwickte. So sehr, dass sie nicht weitermachen konnte.

Allerdings war die F√ľhrung schon deutlich genug f√ľr Korpatsch, um das Match auch ohne Mithilfe der Gegnerin f√ľr sich zu entscheiden. √Ąhnlich lief es bis dato f√ľr die n√§chste Kontrahentin der jungen Deutschen, die Liechtensteinerin von Deichmann. Auch sie spielte sich erfolgreich durch die Qualifikation, auch sie profitierte bei Satzf√ľhrung von der Aufgabe der Konkurrentin – die in dem Fall leider Laura Siegemund hie√ü.


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