Sollte es wirklich klappen, hätte sie sich keinen besseren Zeitpunkt aussuchen können: Petra Kvitova will in Paris wieder mit von der Partie sein.


Kvitova meldet sich via Soziale Netzwerke

Die zweimalige Wimbledonsiegerin war bei einer Messerattacke eines Einbrechers kurz vor Weihnachten 2016 so schwer an der linken Schlaghand verletzt worden, dass sie bis heute kein Spiel mehr bestreiten konnte. Nun die Nachricht via Twitter, Instagram und Facebook:

Mein Name wird auf der Liste der French Open erscheinen. (…) Das bedeutet aber nicht, dass ich in jedem Fall bereit sein werde, in Paris zu spielen, aber ich gebe mein Bestes für diese Chance und bin positiv eingestellt.


Kolleginnen waren „vollkommen geschockt“

Die Messer-Attacke auf die 27-Jährige hatte die Tennis-Welt erschüttert. Auch Angelique Kerber reagierte „vollkommen geschockt“ auf die Tat eines Einbrechers, der der Tschechin schwere Schnittverletzungen an der linken Schlaghand zugefügt hatte:

Es ist einfach nur schrecklich und unbegreiflich. Ich bin in Gedanken bei Petra und hoffe, dass sie diese schwere Zeit schnell überwindet. In solchen Momenten leidet man mit, denn sie ist auch eine Freundin von mir auf der Tour.

Kvitova („Ich bin froh, am Leben zu sein“) hatte bei dem Überfall massivere Stichverletzungen davongetragen, als zunächst angenommen. Die Tschechin wurde in ihrer Heimat knapp vier Stunden lang von Spezialisten an ihrer linken Hand operiert. Dabei wurden Schädigungen an fünf Sehnen und zwei Nervensträngen behoben. Kvitovas Managerin Katie Spellman sprach von einem „den Umständen entsprechend gut verlaufenen“ Eingriff.

Die unter den Kolleginnen sehr beliebte Weltranglistenelfte Kvitova, die von einem Einbrecher in ihrer Wohnung in Prostejov überfallen und attackiert worden war, durfte ihre Hand drei Monate lang nicht belasten. Hielt sich stattdessen unter anderem im Wasser fit.

 

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