Starker Auftakt in Guangzhou.




Es war ein Duell der guten, alten Tage. Sabine Lisicki gegen Vera Zvonareva. Die Wimbledon-Finalistin von 2013 gegen die ehemalige Weltranglistenzweite. Mittlerweile stehen „Bine“ und die 34-jährige Zvonareva auf den Positionen 227 und 139.

Die Russin ging als leichte Favoritin ins Spiel, hatte sich durch die Quali der US Open gespielt und seit langem mal wieder überzeugt. Bei Lisicki lief es hingegen zuletzt überhaupt nicht.

Davon ließ sich die DTB-Spielerin aber endlich einmal nicht aus der Ruhe bringen. Und auch nicht vom frühen Break zum 0:1, das Lisicki umgehend mit zwei eigenen Breaks zum 1:1-Ausgleich und zur 3:1-Führung konterte. Selbst als aus dem 4:1 ein 4:4 wurde, behielt die Deutsche die Übersicht und holte sich kurz darauf mit 6:4 den ersten Satz.

Auch Barthel erfolgreich

Auch im zweiten Durchgang musste die 28-Jährige einen Aufschlagverlust zum 1:2 hinnehmen – und kämpfte sich auch dieses Mal zurück. 2:2, 3:2, 4:2, 5:2, 6:2. Lisicki nutzte ihre gute Form mit gleich fünf Spielen in Serie. Im Achtelfinale geht es für die Deutsche gegen die Siegerin des Duells Putintseva (an fünf gesetzt) gegen Sorribes Tormo.

Mit Mona Barthel durfte eine weitere Spielerin am frühen Montagmorgen deutscher Zeit jubeln. Die Nummer 93 der Welt setzte sich in ihrem persönlichen Quali-Endspiel in Seoul glatt mit 6:3, 6:4 gegen Silvia Soler Espinosa durch.