Es wartet der erste Titel seit vier Jahren.

Sabine Lisicki hat sich mit einer Kampfleistung in das Finale des Turniers in Taipeh gekämpft. Nach einem schwachen Auftakt drehte die 29-Jährige noch einmal auf und setzte sich mit 1:6, 6:3, 7:5 gegen Vitalia Diatchenko durch. Für die Deutsche ist es das erste Finale seit vier Jahren (Hongkong 2014) und die Chance das Jahr positiv abzuschließen.

Mit Kampfgeist ins Finale

Zunächst sah es für Sabine Lisicki aber nicht nach einem Sieg aus. Nachdem sie sich zunächst das erste Aufschlagspiel von Diatchenko geholt hatte, verlor sie daraufhin alle ihre eigenen Servicegames. Mit 1:6 verlor sie den ersten Satz an ihre russische Gegnerin. Besonders die schwache Aufschlagquote von nur 36 Prozent erster Aufschläge hatte Diatchenko, die Möglichkeit gegeben, Sabine Lisicki mächtig unter Druck zu setzen. Doch die ehemalige Wimbledon-Finalistin gab nicht auf und kämpfte sich im zweiten Satz zurück ins Match. Sie holte sich das einzige Break des zweiten Durchgangs und glich mit 6:3 zum Satzeinstand aus.

Der finale Durchgang wurde zu einem Kampf um die Nerven und die Oberhand. Zunächst getragen von ihrem Satzausgleich, legte Sabine Lisicki mit zwei Breaks vor. Beide musste sie dann aber wieder an Vitalia Diatchenko abgeben, die sich nicht so leicht geschlagen geben wollte. Doch die Deutsche blieb dran und holte sich das entscheidende Break zum 6:5, dass sie dann mit einem souveränen Aufschlagspiel zum Matchsieg verwandelte.

Finalgegenerin steht auch schon fest

Im Finale wartet auf Lisicki ein Duell mit Luksika Kumkhum. Die Thailänderin und Nummer 81 der Weltrangliste hatte zuvor Bibiane Schoofs klar in zwei Sätzen besiegt. Es ist das erste Match der beiden Spielerinnen.