Feliciano Lopez steht trotz Startschwierigkeiten im Viertelfinale beim MercedesCup in Stuttgart.




Lopez kommt verspätet in Schwung

In der Anfangsphase wirkte Feliciano Lopez noch etwas schläfrig. Mit fortschreitender Matchdauer fand der Rasenspezialist aus Spanien allerdings immer besser in seinen Rhythmus und drehte die Partie zu seinen Gunsten. Im ersten Match des Tages auf dem Center Court setzte sich der Routinier mit 7:6 (6) und 6:4 gegen Gilles Simon durch.

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Simon hatte den besseren Start erwischt, gleich im ersten Returnspiel konnte er Lopez den Aufschlag abnehmen. Die Chance zum 3:0 lie√ü der Franzose allerdings verstreichen. Das sollte sich r√§chen: Sp√§testens nach dem 3:3-Ausgleich war der 36-j√§hrige Linksh√§nder auf Betriebstemperatur. Mit giftigen Sliceb√§llen und aggressiven Returns auf den zweiten Aufschlag √ľbernahm Lopez mehr und mehr die Kontrolle. Nach Abwehr eines Satzballs holte er sich den ersten Durchgang im Tiebreak.

Danach wurde es schmerzhaft: Lopez hatte sich mit dem Schl√§ger ungl√ľcklich am Knie getroffen. Die folgende Verletzungsunterbrechung wirkte sich jedoch eher negativ auf das Spiel seines Gegners aus. Mit dem Break zum 3:2 waren die Verh√§ltnisse endg√ľltig gekl√§rt. Der ewige „Feli“ kam anschlie√üend bei eigenem Aufschlag nicht mehr in die Bredouille. Nach 95 Minuten verwandelte er seinen dritten Matchball zum Einzug in die Runde der letzten acht. Dort trifft die Nummer 33 der Welt auf den Sieger der Partie zwischen Maximilian Marterer und Nick Kyrgios.

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