Beim ATP Challenger in Vancouver holt sich Cedric-Marcel Stebe den zweiten Titel der Saison – er benötigt im Finale weniger als eine Stunde.

Nach mehr als drei Jahren Leidenszeit scheint es bei Cedric-Marcel Stebe endgültig wieder bergauf zu gehen. Im Finale vom ATP Challenger in Vancouver besiegte der Deutsche in seiner Comeback-Saison den Australier Jordan Thompson.
Nach weniger als einer Stunde schlug Stebe zum Matchgewinn auf – wenige Augenblicke später war der zweite Sieg der Saison perfekt – 6:0, 6:1 hieß es am Ende für Stebe.



Auf dem Weg in die Top 100

Nach mehr als drei Jahren voller Verletzungssorgen ist der Sieg eine weitere Belohnung für Stebe, der sich in dieser Saison auf der Tour zurück gekämpft hat. Zusätzlich kann sich der 26-Jährige über 100.000 Dollar Preisgeld freuen. Wichtiger wird für den Deutschen die Erkenntnis sein, dass er in der Lage ist einen Top-100 Spieler zu dominieren.
„Es fühlt sich unglaublich an. Ich habe noch nie ein so kurzes Finale gehabt und zu jeder Zeit versucht, mein bestes Tennis zu spielen. Er ist ein starker Spieler und ich habe versucht, immer tough zu bleiben – er hatte zu meinem Glück ein paar Probleme und die konnte ich ausnutzen“, beschreibt Stebe gewohnt bodenständig seinen Erfolg.

Perfekter Start ins Spiel

Für Stebe begann die Partie genau nach seinen Vorstellungen. Er servierte ohne Probleme und konnte anschließend direkt das erste Break erspielen – sein Gegenüber Thompson, der in dieser Saison schon Andy Murray bezwingen konnte, erlaubte sich viele einfache Fehler und Stebe ließ im weiteren Verlauf des ersten Satzes nicht nach.

Der Deutsche sicherte sich noch zwei weitere Breaks zum 6:0. In Satz zwei das gleiche Bild: Stebe beim Aufschlag ohne Probleme – direktes Break. Anschließend hatte Thompson wenig entgegenzusetzen und konnte lediglich sein ein Break zum 2:1 erspielen, was den Deutschen jedoch nicht beeindrucken sollte: „Das ist eines der besten Matches, die ich gespielt habe – vielleicht nicht das beste Match – aber weiterhin sehr gut. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung. Ich will da anknüpfen und hoffentlich nächste Woche bei den US Open in New York noch ein paar mehr Matches gewinnen.“

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