Was für ein starker Tag für die DTB-Profis in Ungarn. Drei aus drei – so lautete die Quote am Dienstag. Damit steht ein Deutscher sicher im Viertelfinale.

Marterer kämpft sich rein

Der Gegner von Maximilian Marterer war ein unangenehmer. Zwar konnte Viktor Troicki seit über zwei Monaten kein ATP-Match mehr gewinnen, aber irgendwie ist der Serbe doch immer eine Aufgabe, die nicht im Vorbeigehen zu erledigen ist.

Das bewies die Nummer 71 der Welt nun auch in Budapest. Troicki zeigte einen starken ersten Durchgang, gab bei vier Aufschlagspielen nur fünf Punkte ab und schaffte die Breaks zum 4:3 sowie 6:3.

Marterer war also unter Druck. Und damit konnte der Deutsche sehr gut umgehen. Nach dem frühen Break zum 2:1 war er derjenige im zweiten Durchgang, der das Tempo bestimmte und auch beim eigenen Service deutlich souveräner war. Die Folge: Ein 6:4 zum Satzausgleich. Im dritten Durchgang war dann bis zum 4:4 alles in der Reihe, ehe dem Deutschen das entscheidende Break zum 5:4 gelang. Am Ende hieß es 3:6, 6:4, 6:4 aus der Sicht Marterers.

Auch Maden schafft die Wende

Einen ähnlichen Spielverlauf nahm auch das Match zwischen Yannick Maden und dem Lokalmadatoren Fucsovics. Allerdings war der DTB-Profi in dieser Partie der Außenseiter im Duell der Nummer 134 gegen die Nummer 59 der Welt.

Gemäß der Ausgangsposition verlief auch der erste Durchgang. Der Ungar verpennte den Start zwar vollkommen und lag schnell mit 0:3 hinten, drehte aber im selben Tempo auch die Führung und hatte Satz eins schließlich mit 6:4 inne.

Im zweiten Durchgang entwickelte sich dann genau das Spiegelbild. Dieses Mal konnte Fucsovics zum 3:1 vorlegen, ehe Maden mit gleich fünf Spielen in Serie das 6:3 und den Ausgleich markierte. Der Deutsche war nun super im Match, machte auch im dritten Satz kurzen Prozess mit dem Favoriten und siegte letztlich mit 4:6, 6:3, 6:2.

Damit treffen Marterer und Maden im Achtelfinale in einem rein deutschen Duell aufeinander. Einen Viertelfinalisten stellt der DTB damit auf jeden Fall, mit Jan-Lennard Struff hat noch ein weiterer Profi die Chance auf das Viertelfinale. „Struffi“ bekommt es mit dem Kazachen Bublik zu tun, der Istomin aus dem Turnier warf.

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