Auch Marion Bartoli steigt ins Trainerinnen-Geschäft ein.

Die ehemalige französische Australian-Open und Wimbledon-Siegerin Amelie Mauresmo hat sich dagegen entschieden, französische Davis-Cup-Teamchefin zu werden.

Mauresmo: Nach Murray jetzt Pouille

Die 39-Jährige war eigentlich im Juni dazu auserkoren worden, als erste Frau das französische Davis-Cup-Team zu führen und damit Nachfolgerin von Yannick Noah zu werden. Stattdessen wird sie nun als persönliche Trainerin ihres Landsmannes Lucas Pouille fungieren, in dessen Coaching-Team in der abgelaufenen Saison auch immer wieder Tommy Haas eine beratende Rolle gespielt hatte.

Der 24-jährige Pouille ist, seitdem er im März 2018 zum Top-10-Spieler avancierte, im Ranking-Sinkflug und wurde zum Jahresende nur noch als Nummer 34 notiert. Mauresmo ist als Trainerin im Herrenbereich kein unbeschriebenes Blatt. 2014 fungierte sie als Übungsleiterin für den Briten Andy Murray.

Auch Bartoli wird Trainerin

Noch eine weitere ehemalige französische Grand-Slam-Gewinnerin wird als Trainerin aktiv, wenn auch diverse Leistungs-Etagen tiefer. Marion Bartoli, die 2013 im Wimbledon-Finale den Sieg gegen Sabine Lisicki errungen hatte, coacht jetzt die französische Nachwuchshoffung Lucie Wargnier (19 Jahre).

Nachdem ihr eigener Comeback-Versuch 2018 aufgrund von Verletzungsproblemen scheiterte, versucht sie nun ihrer jungen Landsfrau zu helfen, die ebenfalls eine Verletzungs-Geschichte hinter sich hat. Wargnier, die im Jugendbereich auf nationaler Ebene erfolgreich war, musste 2015 nach einer Bänderverletzung im Knie elf Monate lang pausieren und kämpft als aktuelle Nummer 761 der WTA-Rangliste nun im Erwachsenenbereich um Anschluss.

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