Wenn Federer ruft, kommen alle. Da wird sogar das Training zum Erlebnis.




Alle haben sie auf ihn gewartet. Auf Roger Federer – den Maestro und Rasenflüsterer. Klar, war der Andrang riesig als der 36-Jährige endlich das erste Mal zur Anlage des MercedesCup kam. Hunderte Fans und Fernsehkameras versuchten die besten Momente von Federers Ankunft einzufangen. Der achtfache Wimbledon-Sieger war auf dem Weg zu seiner ersten Trainingseinheit beim ATP-Turnier in Stuttgart. Natürlich auf dem Centercourt samt Ballkindern und Stadionsprecher.

Auch der Regen hält Roger nicht auf

Mit Philipp Kohlschreiber als Trainingspartner betrat Roger Federer kurz nach seiner Ankunft schon den geliebten Rasen. Der Court zeigte sich wie immer in perfektem Zustand. Da machte auch der kurze Regenschauer keinem was. Andächtige Stille, fast so wie in Wimbledon, begleitete die ersten Schläge des Trainings. Keiner wollte Federer bei seinem Training stören. Es ist eben auch etwas ganz besonderes, dem Maestro beim Tennis zuzusehen. Ob man Fan ist oder nicht, von dem Spiel des Schweizers geht schon eine ganz spezielle Anziehungskraft aus.

Ebenfalls im Gepäck von Roger Federer, ein neue Schläger. Der Wilson Pro Staff des 36-Jährigen kommt jetzt nicht mehr ganz in Schwarz, sondern mit weißen Einfärbungen an der Seite daher. Die Schläge sahen aber auch mit dem neuen Spielgerät aus wie immer. Wie sehr die Spielpause zur Sandsaison die Nummer zwei der Welt beeinflusst hat, ließ sich in dem kurzen Training natürlich nicht sagen. Das wird man erst nach dem ersten Match am Mittwoch sagen können.

 
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