Trotz leichter Verletzung ist Doppel-Finalist Mischa Zverev zufrieden mit seinem Auftritt in Halle.




Erstrunden-Aus im Einzel, Finalteilnahme im Doppel. Die Bilanz von Mischa Zverev bei den Gerry Weber Open fällt gemischt aus. Für den 30-jährigen Hamburger überwiegt jedoch ganz klar das Positive. „Wenn man Sonntag beim Turnier dabei ist, kann es keine schlechte Woche gewesen sein“, sagte Zverev, nachdem er mit Bruder Alexander der topgesetzten Paarung Lukasz Kubot/Marcelo Melo in zwei Sätzen unterlag.

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Zverev lässt sich von Zerrung nicht stoppen

Der Einzug ins Doppelfinale war keine Selbstverständlichkeit. Schließlich hatte sich der Deutsche bei seiner Auftaktniederlage gegen Karen Khachanov eine leichte Blessur zugezogen: „Ich habe mich bisschen verletzt im Einzel – eine leichte Adduktorenzerrung. Es war nicht doll, aber ich habe es gemerkt. So konnte ich nicht so richtig Serve-and-Volley spielen. Im Doppel ging es aber, da dort nicht so viele Returns zurückkommen.“

Dass in Stuttgart und Halle nur ein Sieg im Einzel zustande kam, will Zverev nicht überwerten. „Gegen Khachanov habe ich okay gespielt. Allgemein fühle ich mich wohl. Wenn ich das Gefühl habe, ich spiele einigermaßen gut, mache ich mir auch nicht so viele Sorgen. Das kommt dann irgendwann.“ Damit ist auch die Leistung gegen Roger Federer gemeint, dem er im Achtelfinale beim MercedesCup einen Satz abnehmen konnte.

„Federer oder Djokovic wären anstrengend“

Bevor es auf den „heiligen Rasen“ von Wimbledon geht, hat Zverev allerdings noch einen Zwischenstopp in Eastbourne eingeplant. Dort eröffnet er gegen den Chilenen Nicolas Jarry. „Ich nehme alles mit auf Rasen. Vom Pensum ist das okay. Nach Wimbledon steht auch noch Newport auf dem Programm“, sagte Zverev zu seinem dicht gedrängten Turnierkalender.

Über den Höhepunkt der Rasensaison will sich der Linkshänder noch nicht den Kopf zerbrechen. Nur das „Worst Case“-Szenario soll es dann bitte doch nicht sein: „In Wimbledon kommt vieles auf die Auslosung an. Gegen Federer oder Djokovic erste Runde zu spielen, wäre anstrengend. Ich bin aber positiv eingestellt.“

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