Die Freundin von Dominic Thiem scheitert an den Temperaturen – und sich selbst. Auch ein deutsches Trio kann bereits die Koffer packen.


Hitzewelle in Sydney

Die Temperaturen an der australischen Ostküste sind derzeit alles andere als ein Zuckerschlecken. Dies bestätigte zum Beispiel auch Alexander Dolgopolov, der nach seinem Dreisatzsieg gegen Troicki via Instagram ein völlig verschwitztes Foto aus der Umkleidekabine postete und dazu schrieb:

Zweieinhalb Stunden auf dem Platz, 45 Grad, auf dem Court bestimmt 60 Grad.

Eine Hitze, die durchaus zu schaffen machen kann. Das bekam auch Kiki Mladenovic in ihrem Auftaktmatch des WTA-Turniers in Sydney zu spüren. Gegen die Lokalmatadorin Ellen Perez, die Nummer 343 der Welt, sollte endlich der Weg zurück in die Siegesspur gefunden werden. Zuletzt musste sich Mladenovic, trotz der Pleitenserie immer noch auf Position elf der Weltrangliste, 13 Mal in Serie geschlagen geben.

Doch auch gegen die krasse Außenseiterin wollte es nicht klappen. Dieses Mal Schuld: Die Temperaturen. Zumindest, wenn es nach der Aussage von „Kiki“ geht:

Es waren 43 Grad  – aber gefühlte 50 Grad auf dem Platz, als das Match anfing.

https://twitter.com/KikiMladenovic/status/949870455308996608

Beim Stand von 4:6, 2:4 gab die Französin schließlich auf. Laut eigener Aussage war es zum ersten Mal in ihrer Karriere, dass sie ein Match nicht beenden konnte. Allerdings muss sich Mladenovic schnell mit den Temperaturen anfreuden, sonst sieht es auch für die Australian Open nicht gut aus.

Deutsches Trio ist ebenfalls raus

Auch drei DTB-Profis konnten sich mit der Hitze in Australien noch nicht so wirklich anfreunden. Jan-Lennard Struff hatte in Sydney zwar mit den an Position sieben gestuften Bosnier Dzumhur eine schwere Aufgabe vor der Brust, doch etwas mehr Gegenwehr als das 1:6, 4:6 hätte sich „Struffi“ wohl auch selbst erhofft.

Ebenfalls in Sydney ausgeschieden ist Carina Witthöft. Sie musste sich im Quali-Endspiel der Italienerin Giorgi mit 4:6, 1:6 deutlich geschlagen geben. Frühzeitig nach Melbourne wird Witthöft allerdings nicht, denn sie kann als Lucky Loser eventuell noch ins Hauptfeld nachrücken.

In diesem ebenfalls raus ist Mona Barthel beim Turnier in Hobart. Sie erreichte gegen die Amerikanerin Lepchenko beim 0:6, 6:7 nur im zweiten Satz Normalform, musste daher die Koffer packen.

https://twitter.com/7tennis/status/949896129541324800


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