Trotz couragierter Leistung hat Rudolf Molleker den Sprung ins Achtelfinale bei den Gerry Weber Open verpasst.




Nuancen entscheiden gegen Molleker

Mit seinem Überraschungs-Coup gegen Jan-Lennard Struff hatte Rudolf Molleker vergangene Woche in Stuttgart für Furore gesorgt. Den Traum vom zweiten Matchgewinn auf der ATP-Tour konnte sich der 17-Jährige indes nicht erfüllen. In der Erstrundenfortsetzung vom Dienstag unterlag „Rudi“ dem Georgier Nikoloz Basilashvili mit 4:6 und 6:7 (5).

Lucky Loser Basilashvili war für Peter Gojowczyk ins Hauptfeld gerutscht, da der Deutsche verletzungsbedingt zurückziehen musste. Kein Vorteil für den Teenager. Der brachialen Vorhand des Weltranglisten-85. hatte der Wildcard-Inhaber zunächst nicht viel entgegenzusetzen. Nach dem Break zum 3:2 erwies sich der 26-Jährige als zu starker „Front Runner“ – 1:0-Sätze Basilahvili.

Rudi kommt ins Straucheln

In der Folge kam „Rudi“ besser mit dem riskanten Spiel seines unberechenbaren Gegners zurecht. Den Aufschlagverlust beim Stand von 2:2 konnte er sofort mit dem Rebreak reparieren. Auch zwei unsanfte Ausrutscher schüttelte Molleker aus den Kleidern – und der schmerzenden Schulter. Das Momentum schien nun auf die Seite des jungen Deutschen zu wechseln. Weil er jedoch drei weitere Breakchancen zur möglichen 5:4-Führung vergab, musste die Entscheidung im Tiebreak fallen.

Ohne Happy End für den Youngster: Drei Mini-Breaks verhalfen Basilashvili zum Einzug in die nächste Runde. Im Achtelfinale trifft er auf Borna Coric. Der Kroate hatte sich gegen Alexander Zverev durchgesetzt.

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