Rafael Nadal war heute in überhaupt keiner Laune Alexander Zverev an seinem Geburtstag irgendwelche Geschenke zu machen.

So hatte sich Alexander Zverev seinen Geburtstag garantiert nicht vorgestellt. Der 20-Jährige bekommt im Achtelfinale von Monte Carlo eine Lehrstunde von Rafael Nadal erteilt, die sich gewaschen hat.


Nadal von Beginn an überlegen

Gleich von Anfang an machte der Spanier dabei gehörig Tempo, fand eine gute Länge in seinen Grundschlägen und fing ähnlich stark an wie gestern bei seinem Match gegen Kyle Edmund. Im Gegensatz zu seinem Zweitrundenmatch ließ er Zverev allerdings nie eine große Chance wieder ins Match zu finden. Nach nur 29 Minuten gewann der neunfache French Open-Sieger den ersten Durchgang mit 6:1.

Zverev von Nadal und eigenen Fehlern geschlagen

Der Spanier spielte dabei mit eines seiner besseren Matches in diesem Jahr, allerdings gelang es der deutschen Nummer eins zu kaum einem Zeitpunkt in der Partie Fuß zu fassen und zeigte sich in der Partie extrem fehleranfällig. Mit insgesamt 34 unerzwungenen Fehlern in gerade einmal 17 Spielen half Zverev gehörig nach, dass dieses Achtelfinale zu keinem Zeitpunkt in seine Richtung ruderte.

Nach gerade einmal einer Stunde und acht Minuten musste sich das Geburtstagskind sichtlich enttäuscht nach einer schwachen Vorstellung mit 1:6 1:6 vom Centre Court in Monte Carlo verabschieden – auch noch mit einem Doppelfehler zum Abschluss. Gegen Nadal auf Sand zu verlieren ist keine Schande, aber der Verlauf und das Ergebnis werden den ehrgeizigen 20-Jährigen frustrieren.

Zverev nun mit kurzer Verschaufpause

Für Alexander Zverev heißt es nun kurz pausieren und weiter trainieren. Der Hamburger lässt im Gegenteil zu vielen anderen deutschen Spielern das Turnier in Barcelona aus und startet erst wieder in München in die Sandplatzsaison.

Für Rafael Nadal geht es bei einem seiner Lieblingsturniere nun weiter darum, das große Ziel zu verfolgen, die „Zehn“ voll zu machen. Als nächstes warten entweder Ja-Lennard Struff oder Diego Schwartzmann im Viertelfinale.

Alexander Zverev

 

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